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Im Kreis Borken dritter Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion

85-jährige schwer mehrfacherkrankte Isselburgerin verstarb am späten Mittwochnachmittag im Bocholter Krankenhaus
Isselburg/Bocholt. Im Kreis Borken ist es am späten Mittwochnachmittag zu einem weiteren – damit dritten – Todesfall in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 85-jährige Isselburgerin ist leider auf der Intensivstation des Bocholter Krankenhauses verstorben. Das teilt der Kreis Borken mit. Wie bei Covid-19 Erkrankungen aktuell seitens der Gesundheitsbehörden festgelegt, war die Patientin dort zunächst auf der Isolierstation untergebracht. Nach Verschlechterung ihres Zustandes wurde die Frau auf die Intensivstation verlegt, wo sie dann leider verstorben ist.
„Wir denken jetzt an die Familie der Verstorbenen, der unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig bekräftigt er seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz. Zudem bittet er alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich darum, sich trotz aller Widrigkeiten weiterhin genauso besonnen und umsichtig zu verhalten wie bisher. Eine weitere ausdrückliche Bitte von ihm: „Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können sie vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden.“ Kranke, ältere und pflegebedürftige Personen gehören zur Risikogruppe. Sie haben wegen ihrer Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko, schwer zu erkranken. Zudem geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziert, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.
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