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Immer mehr Frauen im #THW

Bonn. Jede Einsatzkraft zählt. Damit die Zahl der Ehrenamtlichen im Technischen Hilfswerk (THW) weiter steigt, ist es wichtig, die Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen, die bis jetzt noch unterrepräsentiert sind. Das sich erstmals mehr als 12.000 Frauen im THW engagieren, ist dabei ein starkes Zeichen. „Der steigende Frauenanteil ist ein Gewinn für das Technische Hilfswerk. Nicht nur wegen der zusätzlichen Einsatzkräfte, sondern auch als Zeichen für Gleichberechtigung und unsere klare Haltung gegen Diskriminierung“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag.

Traditionell ist der Anteil von Männern in technisch ausgerichteten Organisationen sehr hoch. Dass sich immer mehr Frauen engagieren zeigt aber, dass Klischees und starre Rollenbilder keinen Platz mehr im THW haben. Helferinnen sind in allen Bereichen des THW aktiv. In den Fachgruppen und Auslandseinheiten übernehmen sie zentrale Aufgaben, bilden den Nachwuchs aus, bekleiden Führungspositionen oder dokumentieren als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Übungen und Einsätze.
Mit Aktionen wie dem Helferinnentag im THW-Ausbildungszentrum Hoya im letzten Jahr, bei dem sich rund 100 Helferinnen aus sechs Landesverbänden austauschten, will das THW die Frauen im Ehrenamt weiter stärken. „Denn für einen starken und zukunftsfähigen Bevölkerungsschutz braucht es mehr als große Fahrzeuge und schwere Technik. Das THW steht auch für die Werte und Pflichten unserer demokratischen Gesellschaft ein“, betont Gerd Friedsam.
Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

 

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