Impf-Zusatzangebote des Landkreises kurz vor dem Start

Drei regionale Impfstellen in Elsterwerda, Massen und Herzberg vorgesehen/ Einzelne Kommunen bieten weitere zusätzliche Aktionen mit Partnern an/ Weitere Ärzte, Krankenschwestern und Sprechstundenhilfen werden zur Verstärkung gesucht/ Bürgeranliegen in der Kreisverwaltung möglichst telefonisch vorabklären

Die organisatorischen Vorbereitungen der Kreisverwaltung, kurzfristig zusätzliche Impfangebote im Landkreis zu ermöglichen, sind auf der Zielgeraden. In Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern, Unternehmen und Hilfsorganisationen ist vorgesehen, drei ständige regionale Impfstellen in Elsterwerda, Massen und Herzberg zu öffnen. „Wir wollen damit die Arztpraxen im Landkreis unterstützen, die eine hervorragende Arbeit leisten und auch weiterhin die Impfkampagne in Elbe-Elster tatkräftig unterstützen“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski am 1. Dezember im Corona-Krisenstab der Kreisverwaltung. Nach Angaben des Landrates sollen die Angebote in Massen und Herzberg im Laufe der nächsten Woche an den Start gehen. Konkrete Informationen werden in Kürze veröffentlicht. Elsterwerda werde dann rasch folgen. Darüber hinaus gibt es mit Unterstützung des Landkreises in Städten und Ämtern wie Doberlug-Kirchhain, Falkenberg, Finsterwalde, Plessa und Schlieben weitere Impfangebote, die an Einzeltagen offen stehen. Eine Übersicht ist über  http://lkee.de/Service-Verwaltung/Kreisverwaltung/Gesundheitsamt/Coronavirus/Services-rund-ums-Infektionsgeschehen/ abrufbar. Um die zusätzlichen Impfangebote über einen längeren Zeitraum kontinuierlich anbieten zu können, werden vom Landkreis Ärzte, Krankenschwestern und Sprechstundenhilfen gesucht, die sich bei Interesse beim Krisenstab unter katschutz@lkee.de mit ihren Kontaktdaten melden können.

Die Kreisverwaltung steht für Bürgeranfragen grundsätzlich offen. Allerdings wird darum gebeten, alle Kommunikationskanäle zu nutzen und Anliegen nach Möglichkeit telefonisch zu klären und nur in dringenden Fällen persönlich vorbeizuschauen. Grundsätzlich gelten in allen Gebäuden der Kreisverwaltung die aktuellen Hygienevorgaben mit einer Maskenpflicht.

Aktuelle Informationen zur „Corona-Lage“ sind jederzeit über die Internetseite des Landkreises unter www.lkee.de verfügbar, die fortlaufend aktualisiert und ergänzt werden. Dazu gehören einerseits aktuelle Pressemitteilungen, aber auch Serviceinformationen zu Corona-Tests und Impfungen sowie Rechtsgrundlagen. Andererseits finden Onlinebesucher dort Hintergrundinfos, Grafiken und Erläuterungen zum aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis.

Seit dem 1. September 2021 verzeichnete der Landkreis Elbe-Elster etwa 5.600 neue Corona-Fälle – allein in den vergangenen vier Wochen waren es knapp 4.800!

Die täglichen Fallzahlen sind weiter auf sehr hohem Niveau. Das Wachstum ist allerdings weiter rückläufig. Das Gesundheitsamt verzeichnet am 1. Dezember 20 Prozent Steigerung im Vergleich zur Vorwoche. Das Wachstum lag vom 24. Oktober bis zum 31. Oktober noch bei 100 Prozent und vom 31. Oktober zum 7. November bei knapp 200 Prozent.

Der regionale R-Wert (7-Tage-Wert) bewegt sich seit etwa drei Wochen stabil um 1,2 bis

1,3 und liegt aktuell bei etwa 1,2. Er ist damit weiterhin deutlich geringer als in der 44. Und 45.

Kalenderwoche mit den starken Fallzuwächsen (bis etwa 2,4).

Die Altersgruppe der 18-59-Jährigen dominiert insgesamt das Geschehen. Grob 60 Prozent der

Neuinfektionen innerhalb dieser Altersgruppe sind ungeimpfte Personen; davon überwiegend aber

18- bis 44-Jährige. Etwa ein Drittel aller Infektionen entfällt auf ungeimpfte Menschen zwischen 18

und 59 Jahren! Ein weiteres Drittel nimmt die Gruppe der ungeimpften Kinder unter 12 sowie der

ungeimpften Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren ein. Allerdings werden dort in der Regel milde

Symptome beobachtet. Deswegen wird hierbei nicht wirklich von Dominanz am Gesamtgeschehen

gesprochen. Die höheren Altersgruppen haben zahlenmäßig einen kleinen Anteil am Geschehen.

Aber dort sind mehr Impfdurchbrüche und Risiken für schwere Erkrankungen vorhanden, und damit verbunden ist das Risiko der stationären Behandlung.

„Insgesamt muss es also gelingen, Infektionen in der Altersgruppe der 18-59-Jährigen zu vermeiden

und diese Gruppe besser zu schützen. Mit den zusätzlichen Impfangeboten, die nun bald starten, werden wir unseren Beitrag dazu leisten, die Gruppe der Älteren vor Ansteckung und Impfdurchbrüchen zu bewahren“, sagte der Landrat.

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