Innenminister dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im Impflogistikstab

Stab der Impfkampagne wird ab morgen wieder aus dem Gesundheitsministerium geleitet

                        

Potsdam – Ende März hatte der Impflogistikstab unter Führung des Innenministeriums seine Arbeit aufgenommen, morgen übernimmt vereinbarungsgemäß das Gesundheitsministerium wieder die Leitung der Impfkampagne. Dazu zieht der Stab auch in neue Räumlichkeiten auf einer Liegenschaft am Regierungsstandort Heinrich-Mann-Allee.

Innenminister Michael Stübgen dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im Impflogistikstab: „Sie haben entscheidend dazu beigetragen, die Impfkampagne zu beschleunigen – sei es in der Logistik, im Monitoring oder in der Planung, sei es als Ansprechpartner der Ärzteschaft, der Kommunen und Landkreise, der mobilen Impfteams oder der kommunalen Impfprojekte. Gemeinsam hat der Stab in schwierigen Zeiten Großartiges geleistet – darauf können alle Beteiligten stolz sein.“

Der Stab umfasste mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Innenministerium, dem Gesundheitsministerium und dem Finanzministerium sowie nachgeordneten Bereichen, aber auch vom Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes, der gesetzlichen Krankenversicherung und der Unfallkasse.

Stübgen betonte weiter: „Der Stab war gegründet worden, als die Impfstofflogistik die größte Herausforderung in der Impfkampagne darstellte. Jetzt ist die Impfstoffversorgung geregelt, dafür stehen angesichts der Virusvarianten wieder rein medizinische Fragen im Vordergrund. Diese Themen sind und bleiben im fachlich zuständigen Gesundheitsministerium einfach am besten aufgehoben. Gleichzeitig gehen wir beim Impfen von einer Ausnahmeversorgung in eine Regelversorgung über. Dazu braucht es keinen Impfstofflogistikstab mehr. Außerdem muss das Koordinierungszentrum Krisenmanagement, in dem der Impflogistikstab bisher untergebracht war, für mögliche Großschadenslagen des Hochsommers wie beispielsweise Waldbrände vorgehalten werden.“

Mittlerweile sind fast 2,1 Millionen Menschen in Brandenburg geimpft worden: Mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung hat mindestens eine Impfung, rund ein Drittel hat den vollständigen Impfschutz erhalten.

„Das Virus ist nicht verschwunden, es droht eine vierte Welle. Wir können diese nur gemeinsam erfolgreich verhindern. Deswegen meine Bitte an alle Brandenburgerinnen und Brandenburger: Lassen Sie sich impfen – nur das schützt sicher vor dem Coronavirus“, so der Innenminister abschließend.

Freie Impftermine können online über www.impfterminservice.de oder per Telefon über 116 117 gebucht werden.

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