Integrationsministerin Nonnemacher würdigt Engagement der muslimischen Gemeinschaften

Zum bereits dritten Mal haben sich am Samstag (12. November) Musliminnen und Muslime aus ganz Brandenburg mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung zum gemeinsamen Dialog getroffen. Integrationsministerin Ursula Nonnemacher würdigte bei der Veranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei das Engagement der Vertreterinnen und Vertreter der muslimischen Gemeinschaften für das muslimische Leben und für die Integration in Brandenburg.

Ministerin Nonnemacher: „Seit dem ersten Treffen im Jahr 2020 hat sich vieles zum Positiven entwickelt. Die Gemeinschaften haben sich untereinander vernetzt und unterstützen sich gegenseitig. Vor allem die Gründung eines Netzwerks aus den Mitgliedern der Gemeinschaften ist hervorzuheben. Das verbessert den Austausch und stärkt den gemeinsamen Dialog. Die Möglichkeit zur Ausübung des Glaubens ist ein wichtiger Bestandteil der Integration. Die muslimischen Gemeinschaften leisten in unserer Gesellschaft einen bedeutenden Beitrag für Integration, Offenheit und ein respektvolles Miteinander.“

Landesintegrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier: „Was vor Ort oft weiterhin große Schwierigkeiten bereitet, ist die Suche nach Räumlichkeiten für die Gemeinschaften und für das Freitagsgebet. Das kann nur in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen gelingen. Ausführlich haben wir auch über die Bildungschancen muslimischer Jugendlicher gesprochen, die es immer wieder schwer haben, Ausbildungsplätze und Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden.“

Im Mittelpunkt des diesjährigen Dialogs der Landesregierung mit den muslimischen Gemeinschaften standen Themen wie die Gewinnung von Ehrenamtlichen für die Gemeinde- und Vereinsarbeit sowie Zugänge zum Ausbildungsmarkt für Jugendliche muslimischen Glaubens. Organisiert wird der Dialog seit drei Jahren von der Landesintegrationsbeauftragten gemeinsam mit Clemens Neumann, Referatsleiter Angelegenheiten der Kirchen, Religionsgemeinschaften, Sorben/Wenden und des Niederdeutschen im Kulturministerium. Das beim letzten Treffen gegründeten Netzwerk als Vertretung der muslimischen Gemeinschaften war in diesem Jahr ebenfalls an der Planung und Vorbereitung beteiligt.

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