Inzidenz liegt bei 338,77/100 000 Einwohner – Schließung der Kitas bis zum 17. Januar verlängert

Aktuell sind im Landkreis 568 Personen positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Zur gestrigen
Meldung verzeichnet der Landkreis 43 laborbestätigte Fälle mehr. Es sind 8 Erkrankte genesen. Seit
Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt im Landkreis Prignitz damit 1389 Corona-Fälle.
Davon gelten 774 als genesen. Die Zahl der Verstorbenen hat sich zum Vortag um 4 erhöht und liegt jetzt
bei 47 Personen.
Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 338,77/100.000 Einwohner.
Von 159 Bewohnern und Betreuern des KMG Seniorenheims in Pritzwalk sind in den letzten Tagen
insgesamt 123 Personen positiv mit dem Covid 19-Virus registriert worden. Für die überwiegende
Mehrheit ist die verhängte Quarantäne abgelaufen.
Im Christophorus Seniorenzentrum in Pritzwalk, wo am Montag eine Großtestung stattfand, sind von 197
Mitarbeitern und Bewohnern 65 positiv auf Covid 19 getestet worden. Das Gesundheitsamt verhängte ein
Betretungsverbot bis zum 16. Januar, dann muss die Lage neu beurteilt werden. Ausgenommen von
diesem Verbot sind der Besuch und die Begleitung Sterbender. Die Mitarbeiter werden vor Dienstbeginn
mit einem Schnelltest auf Covid 19 untersucht.
In der Vion Perleberg GmbH sind in den letzten Tagen insgesamt 67 positive Fälle aufgetreten und 154
Personen in Quarantäne gesetzt worden.
Viele Anrufe von Bürgern in der Kreisverwaltung belegen, dass das Interesse, sich impfen zu lassen, sehr
groß ist. „Der Landkreis Prignitz unterstützt nachdrücklich alle Bemühungen des Landes, die begonnene
Impfung von Personen mit höchster Priorität entsprechend der zur Verfügung stehenden Impfstoffe
reibungslos zu ermöglichen“, so Christian Müller, 1. Beigeordneter des Landrates. Der Landkreis ist in der
Lage, geeignete Immobilien zeitnah zur Verfügung zu stellen, um auch in der Prignitz bürgernah und
ortsnah Impfungen durchzuführen. Diese Option hat der Landkreis dem Land mehrfach unterbreitet.
Der Landkreis hat als weitere Schutzmaßnahme zur Absenkung des Infefektionsgeschehens die
Allgemeinverfügung zur Schließung der Kindertagesstätten um eine Woche bis einschließlich 17. Januar
2021 verlängert. Die bereits erlassenen Bescheide zur Notbetreuung in den
Kindertagsbetreuungseinrichtungen behalten ihre Gültigkeit. In dieser Zeit wird das Infektionsgeschehen
im Landkreis stetig überwacht, um rechtzeitig Anpassungen vornehmen zu können. Eine mögliche
Fortgeltung orientiert sich an den weiteren zu erlassenen Regelungen des Landes Brandenburg. Die
Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt Nr. 01/2021 veröffentlicht und ist auf der Internetseite des
Landkreises www.landkreis-prignitz.de unter Aktuelles/Amtsblatt einsehbar. Es liegt auch im Haus 1 der
Kreisverwaltung in Perleberg, Berliner Straße 49, sowie an den Standorten der Gemeinde- und
Amtsverwaltungen des Kreises aus.
Im Sachbereich Kita und Vormundschaftswesen gingen in den letzten Tagen 1 933 Anträge von Eltern und
Sorgeberechtigten auf Notbetreuung ihrer Kinder ein. Bis Freitagmittag wurden 1 867 Anträge bearbeitet.
1 747 Anträge wurden positiv beschieden, das sind 94 Prozent aller Anträge. Damit sind 37,9 Prozent aller
Kinder in einer Notbetreuung. „Auch wenn die Allgemeinverfügung bis zum 17. Januar verlängert wurde,
ist es unser großes Ziel, dass alle Kinder wieder in ihrer Einrichtung aufgenommen werden können, wenn
die Inzidenzwerte es gestatten“, so Danuta Schönhardt, Geschäftsbereichsleiterin Bildung, Jugend,
Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung.

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