Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde

Die Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfelde zählte im vergangenen Jahr insgesamt 525 Einsätze.
Im Vergleich zu 2019 (581 Einsätze) ist dies ein leichter Rückgang. Zu Einsätzen der technischen Hilfeleistung und zur Brandbekämpfung rückte die Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfelde
insgesamt 432 (2019: 484 Einsätze) Mal aus. Von den Gesamteinsätzen entfielen 96 Einsätze auf Türnotöffnungen und geleistete Tragehilfen für den Rettungsdienst. Die Feuerwehr
wurde insgesamt zu 93 Fehlalarmen gerufen, die u.a. durch fehlerhafte Auslösungen von
Brand-Melde-Anlagen erfolgten.
„Das Jahr 2020 war anspruchsvoll und herausfordernd für die Einsatzkräfte“, sagt Matthias
Richter, stellv. Stadtwehrführer. „Alle Einsätze haben wegen der Corona-Eindämmungsverordnungen ein noch höheres Maß an Disziplin und Aufmerksamkeit gefordert. So wurden
Dienste und damit einhergehende Kontakte unter den Feuerwehrfrauen und -männern auf
das absolut Notwendigste beschränkt, Fahrzeugbesatzungen personell fest definiert. Trotz
der widrigen Umstände gelang es uns dennoch, sämtliche Einsätze zielbringend abzuarbeiten. Als größere Einsatzstellen seien beispielsweise 5 Gefahrgutlagen zu erwähnen, z.B. auf
dem südlichen Berliner Ring, der sich über mehrere Stunden hinzog. Bei 62 Verkehrsunfällen konnten insgesamt 40 Personen durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus ihrer lebensbedrohlichen Lage gerettet werden. Erfreulicher Weise gab es keine Toten bei Brandeinsätzen zu beklagen.“
Zu größeren Waldbränden, wie in den Jahren 2018 und 2019, musste die Ludwigsfelder
Feuerwehr im letzten Jahr nicht ausrücken. Auch von schweren Sturmschäden oder Starkregenereignissen blieb die Stadt 2020 verschont. „Wir blicken optimistisch in das Jahr 2021
und werden erneut überall dort helfen, wo unsere Hilfe und Expertise auf unterschiedlichste
Weise benötigt wird. Wir, das sind die Männer und Frauen bei der Feuerwehr Ludwigsfelde
und aller Ortsteile, die freiwillig an 7 Tagen und 24 Stunden an den Bürgerinnen und Bürgern
ihre Dienste leisten; neben Arbeitsalltag und Familienleben“, so Richter.
Bürgermeister Andreas Igel bedankt sich bei allen Feuerwehrmännern und –frauen für das
enorme Engagement. „Tag und Nacht stehen die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden
unserer Freiwilligen Feuerwehr für uns bereit, um Menschenleben zu retten, Unheil abzuwenden und Schäden zu minimieren. Wenn der Funkmeldeempfänger ertönt, dann gehen
sie für andere sprichwörtlich durchs Feuer. Tatkräftig und umsichtig leisten sie Hilfe und sind
dabei so manches Mal schwierigen Situationen oder schlimmen Anblicken ausgesetzt. Das
verlangt Ihnen einiges ab: umfassende Kenntnisse in Brandbekämpfung und erster Hilfe,
aber auch Unerschrockenheit und Nervenstärke.“, betont Igel.

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