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Jede/r fünfte Brandenburger AOK-Versicherte leidet an chronischem Rückenschmerz

Zweitmeinung senkt deutlich die Rate bei Rücken-OPs

Patientinnen und Patienten mit der Empfehlung für eine Wirbelsäulen- oder Bandscheiben-OP sollten sich unbedingt eine zweite Meinung einholen. Oftmals lassen sich ihre Beschwerden durch konservative Behandlungsverfahren wie Physio- oder Verhaltenstherapie lindern. Das zeigt eine interne Auswertung der AOK Nordost zu ihrem Zweitmeinungsprogramm RückenSPEZIAL. So mussten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vergleich 42 Prozent weniger operiert werden.

Muskel-Skelett-Erkrankungen nehmen seit Jahren einen Spitzenplatz bei den Arbeitsunfähigkeits-Statistiken ein. Laut aktuellem Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) befindet sich rund jede/r fünfte AOK-Versicherte im Land Brandenburg wegen chronischer, unspezifischer Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Allein bei der AOK Nordost sind insgesamt über 300.000 Menschen betroffen – Frauen häufiger als Männer. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Erkrankungsrate kontinuierlich an. Am höchsten ist sie in den letzten Jahren vor dem Renteneintritt.

Eine Operation sollte das letzte Mittel sein

„Rückenleiden sind ohne Frage eine der großen Volkskrankheiten“, sagt Dr. Werner Wyrwich, Mediziner im Versorgungsmanagement der AOK Nordost. Umso wichtiger sei es, die betroffenen Patientinnen und Patienten gut medizinisch zu versorgen. „Weil sie auch sehr schwerwiegende Komplikationen haben kann, sollte eine Operation aber das letzte Mittel sein, wenn wirklich gar nichts anderes mehr hilft“, betont Wyrwich. „Vorher muss auf jeden Fall ausgelotet werden, ob die Beschwerden nicht auch anders gelindert werden können.“ Die AOK-Nordost bietet deshalb ihren Versicherten das spezialisierte Zweitmeinungsprogramm RückenSPEZIAL an: Dort nehmen sich Fachärzte, Physiotherapeuten und Schmerz-Psychotherapeuten eines zertifizierten Rückenzentrums die Zeit für eine eingehende mehrstündige Untersuchung. Auf deren Grundlage geben die Experten dann in enger Abstimmung untereinander eine individuelle Therapie-Empfehlung ab.

RückenSPEZIAL machte bei 42 Prozent der Betroffenen eine OP überflüssig

Die interne Evaluation von RückenSPEZIAL zeigt, dass in sehr vielen Fällen eine Kombination verschiedener konservativer Behandlungsverfahren die Beschwerden von Rückenschmerzpatientinnen und -patienten lindern oder ganz beheben kann – ganz ohne Operation. „Mit RückenSPEZIAL konnten wir 42 Prozent der Programmteilnehmerinnen und -teilnehmern einen schwierigen Eingriff und die damit oft verbundenen Folgekomplikationen ersparen“, sagt Wyrwich.

Weitere Informationen zu RückenSPEZIAL sowie den WIdO-Heilmittelbericht zum kostenlosen Download gibt es unter: www.aok.de/nordost/ruecken-spezial und www.wido.de/heilmittel_2019.html

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