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Justizminister Ludwig ehrt Neuruppiner Schiedsmann für fünfundzwanzig-jährige Tätigkeit

Am heutigen Samstag hat Justizminister Stefan Ludwig den Neuruppiner Schiedsmann Andreas Roß anlässlich seiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit als Schiedsmann geehrt. Die Ehrung fand im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung der Bezirksvereinigung Neuruppin im Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e. V. in Neuruppin statt.

In seinem Grußwort lobte Ludwig das beispielhafte Engagement von Herrn Roß, der neben seiner Tätigkeit als Schiedsmann sowohl die Bezirksvereinigung Neuruppin als auch die Landesvereinigung Brandenburg leitet.

Hintergrund:

Im Land Brandenburg existieren über 250 gemeindliche Schiedsstellen (Stand: 2018). Die dort ehrenamtlich tätigen Schiedspersonen schlichten Streitigkeiten aus dem Bereich des Zivil- und des Strafrechts. Ein Schiedsverfahren ist deutlich kostengünstiger und schneller als ein gerichtliches Verfahren und führt häufig zu einer einvernehmlichen Konfliktlösung. Der Bund Deutscher und Schiedsfrauen und Schiedsmänner e. V. -BDS- wurde im Jahr 1950 in Bochum gegründet.

Die Landesvereinigung Brandenburg im BDS gliedert sich in vier Bezirksvereinigungen, die jeweils den Zuständigkeitsbereich eines Landgerichtsbezirks umfassen: Cottbus, Frankfurt/Oder, Neuruppin und Potsdam. Der BDS vertritt die Interessen der Schiedsfrauen und Schiedsmänner. Außerdem engagiert er sich im Bereich der Aus- und Fortbildung von Schiedspersonen, der jährlich mit Mitteln aus dem Landeshaushalt gefördert wird.

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