Kammerakademie eröffnet Pop-Up-Store in der Innenstadt

Gemeinsames Projekt der KAP, der privaten Immobilienwirtschaft und der Wirtschaftsförderung

Am heutigen Mittwoch, den 23. Juni 2021 wurde in der Brandenburger Straße 19 der „KAPladen“ als Pop-Up-Store eröffnet. Diese Idee der Kammerakademie Potsdam für eine unmittelbare Publikumsansprache inmitten des Stadtzentrums bietet ein niedrigschwelliges und abwechslungsreiches Informations- und Erlebnis-Angebot des Orchesters. Neben regelmäßigen Kurz-Konzerten von Mitgliedern des Orchesters soll es die Möglichkeit geben, das Virtual Reality-Projekt REFLECT mit einer VR-Brille anzuschauen.

Darüber hinaus gibt es Angebote für Familien und Kinder wie Instrumente basteln oder Fotografieren hinter einer Musiker-Schablone. Hör- und Sehstationen mit Audio- und Video-Aufnahmen der KAP sowie weitere Informationsmaterialien stellen dem Passanten das Orchester lebendig vor. Auf einer Leinwand werden verschiedene Inhalte präsentiert und können auch von außen vor und nach den Öffnungszeiten angeschaut werden.

„In der Pandemie haben wir einmal mehr erfahren, wie wichtig und essenziell der persönliche Kontakt mit unserem Publikum ist. Der KAPladen bietet einen idealen Rahmen für solche persönlichen Begegnungen und lädt mit verschiedenen Angeboten ein, das Orchester der Landeshauptstadt kennenzulernen und in die musikalische Welt einzutauchen. Für die großzügige Unterstützung sind wir dem Eigentümer und der Wirtschaftsförderung der Stadt sehr dankbar“, sagte Alexander Hollensteiner, Geschäftsführer der Kammerakademie Potsdam.

„Wir sind von dem Projekt sehr begeistert“, freute sich Stefan Frerichs, Leiter der Wirtschaftsförderung Potsdam. „Die Idee von Pop-Up-Stores in Innenstädten ist ja nicht neu. Aber es braucht immer engagierte Personen, die Ideen in die Tat umsetzen! Die Initiative der KAP ist großartig, und dass ein privater Potsdamer Immobilienbesitzer dies ermöglicht, hat für mich absoluten Vorbildcharakter. Wir freuen uns, dass wir dieses Vorhaben über unsere Kontakte und auch mit Innenstadtmitteln unterstützen können“, so Frerichs weiter.

Dieser Orchester-Pop-Up-Store ist ein neuer Weg, ein Orchester zu präsentieren und ist mithin eine innovative Neuerung im Angebot der KAP. Für die Innenstadt bedeutet dies ein hochqualitatives kulturelles Angebot, das zur Aufenthaltsqualität der zentralen Fußgänger-Straße Potsdams positiv beiträgt und damit auch insgesamt das Stadtzentrum belebt und attraktiver macht. Gerade in den Sommermonaten sollen hierzu möglichst alle Bürger*innen der Stadt, Besucher*innen und Gäste und somit ein größtmögliches Publikum angesprochen und erreicht werden. Als Orchester der Landeshauptstadt Potsdam ist die Kammerakademie Potsdam seit 20 Jahren für die musikalische Grundversorgung der Bürger*innen zuständig. Zentraler Veranstaltungsort und Sitz des Orchesters ist der Nikolaisaal Potsdam. Nicht erst seit den erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, sondern seit vielen Jahren ist die KAP darüber hinaus an vielen anderen Orten in Potsdam präsent, u.a. Friedenskirche Sanssouci, Palais Lichtenau, Schlosstheater im Neuen Palais, SLB, Museum Barberini und in vielen Stadtteilen, insbesondere in Potsdam-Drewitz. Dennoch bedeutet die nahezu 14-Monate Schließung der Spielstätten eine massive Einschränkung des Orchesterbetriebes. Als Reaktion darauf hat die KAP letztes Jahr u.a. über 100 KAPmobil-Konzerte in der ganzen Stadt gegeben – klein besetzte, moderierte Kurz-Konzerte in Hinterhöfen, vor Balkonen, an Straßenecken, Häusereingängen insbesondere für ältere, bewegungs-eingeschränkte Menschen, die ohnehin kaum oder wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben.

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