Kassenärztliche Vereinigung schafft Klarheit zu Terminvergaben für Corona-Impfung

Im Zusammenhang mit den Terminvergaben für eine Corona-Impfung, die seit dem 4. Januar über die bundesweite Hotline 116 117 angelaufen sind, kam es aufgrund unpräziser und missverständlicher Aussagen zu zahlreichen Irritationen bei Bürgerinnen und Bürgern auch aus der Uckermark, die sich einen Termin reservieren wollten. Auch am Bürgertelefon des Landkreises äußerten zahlreiche Anrufer zurecht ihren Unmut darüber, dass eine Terminvergabe für das Impfzentrum in der Uckermark nicht möglich sei.

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg hat nunmehr auf ihrer Internetseite klargestellt, dass eine Terminvergabe für die elf Impfzentren im Land Brandenburg frühestens 14 Tage im Voraus, d.h. vor dem jeweiligen Start möglich sei.

Gegenwärtig sind nach Auskunft der KV nur Terminvergaben für Potsdam, Cottbus und Schönefeld möglich.

Für das Impfzentrum Prenzlau, dass nach derzeitigem Stand am 25. Januar seine Arbeit aufnehmen soll, bedeutet das, dass frühestens ab dem 11. Januar Terminvergaben erfolgen können. Konkrete Aussagen über den jeweiligen Start der Terminvergaben sollen seitens der KV über die Medien und über die Internetseite www.brandenburg-impft.de erfolgen.

Außerdem weist die Kassenärztliche Vereinigung darauf hin, dass eine Terminvereinbarung derzeit ausschließlich für die nachfolgenden Personengruppen erfolgt:

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin
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