Katzenschutzverordnung: Kreis Steinfurt unterstützt Tierschutzvereine und Sozialleistungsempfängerinnen und –empfänger finanziell

Kreisdirektorin betont beim Abstimmungsgespräch im Kreishaus gute Zusammenarbeit
Kreis Steinfurt. Der Kreis Steinfurt unterstützt die Tierschutzvereine im Kreis bezüglich der seit dem 1. Juni geltenden Katzenschutzverordnung mit jährlich 20.000 Euro. Dies teilten Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf und Kreisveterinär Dr. Christoph Brundiers Vertreterinnen und Vertretern der Tierschutzvereine bei einem Abstimmungsgespräch im Kreishaus Steinfurt mit. Konkret ging es vor allem um die Kastration von Freigängerkatzen, die notwendig ist, um die Population verwilderter und kranker Katzen nach und nach zu verringern.
„Die gute Zusammenarbeit zwischen der Kreisverwaltung und den Tierschutzvereinen bildet eine solide Grundlage, um in den nächsten Jahren weiteres Leid dieser Katzen zu verhindern und deren Leben möglichst zu verbessern“, sagte Alexandra Dorndorf. Christoph Brundiers ergänzte: „Klar ist, dass es sich dabei um ein langfristiges Ziel handelt. Dieses ist nur zu erreichen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.“ Beide dankten den Anwesenden für ihr Engagement, denn bereits vor dem Beschluss der Katzenschutzverordnung haben sich die Tierschutzvereine um die Kastration freilebender Katzen gekümmert und die Kosten dafür übernommen.
Die Katzenschutzverordnung des Kreises Steinfurt verpflichtet die Besitzer freilaufender Katzen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung ihres Tieres. Vor diesem Hintergrund hat der Kreisausschuss Ende Juni insbesondere die finanzielle Unterstützung auch von Personen, die Sozialleistungen beziehen, beschlossen. Für Leistungsbezieherinnen und –bezieher richtet das Veterinäramt ein Gutscheinsystem ein, für dessen Nutzung sich Betroffene unter Telefon 02551/692921 melden können.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-steinfurt.de Stichwort „Heimtiere“.
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