Kaum Störungen – Wintereinbruch bisher gut bewältigt

Die Stadtwerke Potsdam haben den Wintereinbruch bisher gut bewältigt. Mit Ausnahme von einzelnen Störungen bei der Fähre Hermannswerder und den Straßenbahnlinien 92 und 96 gab es keine größeren Probleme wegen des starken Schneefalls und der gefrierenden Kälte. „Wir waren gut vorbereitet und haben den Winterdienst mit vielen Einsatzkräften gut im Griff gehabt“, sagte Sophia Eltrop, Geschäftsführerin der Stadtwerke Potsdam GmbH. „Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden, die sich für den Ernstfall im Winterdienst bereithalten und insgesamt eine hervorragende Arbeit leisten.“

In allen Unternehmen des Verbundes waren schon im Vorfeld des Wintereinbruchs die notwendigen personellen und materiellen Vorkehrungen getroffen worden. Alle Unternehmen haben laufende Aktivitäten zurückgestellt, damit alle Mitarbeitenden für den Wintereinsatz zur Verfügung stehen. Insgesamt sind im Winterdienst 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) tätig. Pro Einsatz sind dabei bis zu 130 Fahrzeuge unterwegs, davon allein 28 Lkw für den Einsatz auf Straßen, größeren Wegen und Plätzen. Von der Drewitzer Straße im Süden oder dem neuen Winterdienststützpunkt auf der Kompostierungsanlage im Norden aus verteilen sich die Teams je nach Einsatzplan. Dabei gibt es ein stufenweises Alarmierungssystem für die Teams entsprechend der jeweiligen Wettersituation.

Die Straßen waren durch die STEP bereits mit Sole vorpräpariert worden, so dass der erste Schneefall abgefangen werden konnte und die Räumfähigkeit erhalten blieb. Dies passierte bereits jeweils in den vergangenen Nächten. Um 10 Uhr morgens wurde dann mit der Zwischenräumung begonnen. Diese wird regelmäßig entsprechend den Notwendigkeiten wiederholt. So wird dies auch an den kommenden Tagen sein.

Zugleich hatte die Energie- und Wasser Potsdam GmbH (EWP) den Wärmespeicher aufgefüllt, um in der Wärmeversorgung gut vorbereitet zu sein. Die Versorgung mit Erdgas ist gesichert. Das Heizkraftwerk versorgt die Stadt mit Wärme und Strom. Der Betrieb könnte problemlos auch auf Heizöl umschalten, welches ausreichend bevorratet wird. Am Leitungsnetz und in den Anlagen der EWP kam es zu keinen Störungen. Auf Grund der kalten Witterung werden aber planmäßige Instandhaltungsmaßnahmen in der kommenden Woche wie beispielsweise wohl auch die Investitionsmaßnahme am Leipziger Dreieck unterbrochen.

Bei Bussen und Bahnen gab es nur wenige Störungen. Ausnahmen waren teilweise die Tramstrecken 92 und 96 und die Fähre Hermannswerder. Der Straßenbahn-Schneepflug des Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP) musste an diesem Wochenende noch nicht eingesetzt werden.

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