Kein ASP-Befund im Landkreis Prignitz – Fallwildsuche wird fortgesetzt

In der Prignitz ist noch kein mit dem ASP-Virus infizierter Kadaver entdeckt worden. Das konnte Amtstierärztin Dr. Sabine Kramer am Mittwochnachmittag konstatieren. Seit Donnerstag vergangener Woche läuft die Fallwildsuche entlang der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern im Amt Putlitz-Berge. Auch die am Sonntag auf einem Acker bei Muggerkuhl erlegten zwei Wildschweine sind gesunde Tiere, wie das Friedrich-Loeffler-Institut nach der Untersuchung der eingeschickten Fallwildproben bescheinigte.

Ich bin froh darüber“, sagte sie, „dass wir noch keinen Vorfall hatten, dennoch müssen wir unsere Aktivitäten fortsetzen.“

Die Fallwildsuche wird auch am morgigen Donnerstag verstärkt fortgesetzt. Involviert sind ortsansässige Jäger, Freiwillige, Landwirte und der Kreisbauernverband sowie ausgebildete Kadaversuchhunde. Geplant ist auch der Einsatz von Drohnen durch das THW. Am Wochenende unterstützten Kameraden des Amtes Putlitz-Berge die Fallwildsuche. „Das war eine gute Hilfe“, so Dr. Kramer mit dem Verweis, dass Unterstützung von Feuerwehren gern angenommen werde, die sich beim Veterinäramt des Landkreises melden können.

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