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Kiefernspinnerbefall 2020 – Suche nach Lösungen im Dialog mit Verbänden

Potsdam – Der Landesforstbetrieb Brandenburg hat im Amtsblatt für Brandenburg die vorsorgliche Sperrung von Waldflächen im Bereich der Oberförsterei Dippmannsdorf (Potsdam-Mittelmark) bekanntgemacht. Bei den Untersuchungen im Rahmen eines Monitorings im Winter wurden auf einer Fläche von rund 750 Hektar erhöhte Vorkommen des Kiefernspinners festgestellt.

 

Die Bekanntmachung im Amtsblatt, das lediglich alle vier Wochen erscheint, ist eine vorsorgliche Maßnahme und keine Vorfestlegung auf eine Bekämpfung der Kiefernspinnervorkommen mit „Karate Forst flüssig“. Das Monitoring durch das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) ist noch nicht abgeschlossen, da aufgrund der niedrigen Temperaturen der letzten Tage die Raupen des Kiefernspinners nicht mobil sind. Zeigt das Monitoring weiterhin einen erhöhten Befall der Gebiete mit dem Kiefernspinner, können Waldbesitzer Anträge auf die Behandlung ihrer Flächen mit Karate Forst an das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung stellen. Bei der Prüfung wird das Landesamt für Umwelt für eine artenschutzrechtliche Bewertung einbezogen. FFH- oder Naturschutzgebiete sind nicht betroffen.

Das Ministerium lädt die Umwelt- und Waldbesitzerverbände ein, um nach tragfähigen Alternativen und Lösungen für den Umgang mit Schadinsekten in Kiefernwäldern zu suchen. Der Termin soll in der Woche nach den Osterferien stattfinden.

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