Kirchliche Sendungen am 29. Mai 2021 und zu Fronleichnam im Ersten

„Das Wort zum Sonntag“, am Samstag, 29. Mai 2021, um 23:35 Uhr, spricht Pastorin Annette Behnken aus Loccum. Ihr Thema: Tief durchatmen
Wie gut das tut! Und wie schön, wenn es so bleibt. Sehnsucht nach Freiheit im Gesicht und Sommer für die Seele. Seit einem Jahr steckt in der Luft, die wir gemeinsam atmen, die Gefahr, schwer krank zu werden. Seit einem Jahr erleben wir, wie es sich anfühlt, durch Masken zu atmen, aber auch, wie gut es tut, frei atmen zu können. Jeder Atemzug ist ein Gebet, sagt Pastorin Annette Behnken aus Loccum und spricht darüber in ihrem aktuellen „Wort zum Sonntag“.
Die „Wort zum Sonntag“-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 18:00 Uhr in der ARD-Mediathek angesehen werden.
Redaktion: Eberhard Kügler (NDR)
Donnerstag, 3. Juni 2021, um 10:00 Uhr
Katholischer Gottesdienst an Fronleichnam
Übertragung aus der Basilika in Waldsassen
Nach dem Gottesdienst in der Stiftsbasilika von Waldsassen wird sich Stadtpfarrer Thomas Vogl mit seiner Gemeinde auf den Weg machen. Freilich fällt die farbenfrohe Fronleichnamsprozession auch in der Oberpfalz in Pandemiezeiten kleiner aus. Aber der Inzidenzwert im Landkreis Tirschenreuth ist wieder niedrig, und man hat sich mit einem guten Sicherheits- und Hygienekonzept vorbereitet. Die Vorfreude ist groß. Und Pfarrer Vogl will, dass etwas in Bewegung kommt. Er trägt die Monstranz mit dem Leib Christi aus der Basilika hinaus auf die Straßen der Stadt. Für ihn ist es ein Zeichen, dass Christus der Weg ist und für alle „Brot des Lebens“, Begleitung und Stärkung.
Schwungvoll unterstützt wird der Fronleichnamsgottesdienst durch die musikalische Gestaltung mit Orgel, Bläsern und Gesang, unter anderem mit Ausschnitten aus der „Missa brevis in G“ von Christopher Tambling. Die musikalische Leitung hat Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter.
Seit 1264 feiert die katholische Kirche das farbenprächtige Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Es geht auf eine Vision der belgischen Klosterschwester Juliana von Lüttich zurück. Auf ihre Anregung hat Papst Urban IV. Fronleichnam zu Ehren der heiligen Eucharistie eingesetzt. So sollte der „Leib des Herrn“ – so die Übersetzung des mittelhochdeutschen Wortes „fron-leichnam“ –, der in der Hostie gegenwärtig ist, besonders verehrt werden.
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