Werbeanzeigen

Kirchliche Sendungen am Wochenende 27./28. Juli 2019 im Ersten

„Das Wort zum Sonntag“, am Samstag, 27. Juli 2019, um 23:45 Uhr, spricht Gereon Alter aus Essen. Sein Thema: Zu den Sternen!
Mit dem neuen Wettlauf ins All – zum Mond und zum Mars – setzt sich der Essener Pfarrer Gereon Alter in seinem nächsten „Wort zum Sonntag“ auseinander. „Sind die Sterne, nach denen wir greifen, die richtigen Sterne?“ fragt er. Oder müssten wir unsere Begeisterung und Energie nicht auch noch auf einen ganz anderen Stern richten?
Die „Wort zum Sonntag“-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Markus Schall (WDR)

„Eltern in der Krise – Leben mit einem behinderten Kind“ in der Sendereihe „Echtes Leben“ am Sonntag, 28. Juli 2019, um 17:30 Uhr
Paare, die ein behindertes Kind bekommen, stehen vor riesigen Herausforderungen. Sie müssen mit dem Schock, der Trauer und der Angst um ihr Kind umgehen, müssen es schaffen, ihren Alltag rund um die Pflege und die medizinische Versorgung ihres Kindes zu organisieren. Dabei als Paar nicht auf der Strecke zu bleiben, ist enorm schwer. Manchen gelingt es, anderen nicht. Auch eine tiefe Krise, wie sie die beiden Paare des Films trifft, muss nicht das Ende bedeuten.
„Wir haben uns zerfleischt!“ So beschreiben Julia und ihr Mann Danielo die Zeit nach der Geburt ihres Sohnes Arvid. Er kommt vor vier Jahren quasi tot zur Welt, muss wiederbelebt werden, bleibt schwer mehrfachbehindert. Das Leben des Paares steht auf dem Kopf. Vorher waren sie ein harmonisches Paar, jetzt streiten sie sich wegen Nichtigkeiten. Ihre Nerven liegen blank: „Wir waren nur noch Einzelkämpfer und hielten nicht mehr zusammen.“ Doch heute leben sie wieder ein glückliches Miteinander, haben ein weiteres Kind bekommen und sogar im letzten Jahr geheiratet. Wie konnten sie ihre tiefe Krise überwinden? Was hat ihnen geholfen, mit dem Schicksalsschlag und den Mühen des Alltags umzugehen?
Auch Rosa, die Tochter von Bettina und Falco, ist aufgrund eines genetischen Defekts stark eingeschränkt. Das Hoffen und Bangen und die sich einstellende Erkenntnis, dass dies so bleiben wird, belastet die Beziehung sehr. Bettina fühlt sich mit den täglichen Aufgaben rund um Therapien, Arztbesuche, Krankenkassenanträgen oft allein gelassen. Falco ist beruflich viel unterwegs. Das Streiten nimmt überhand. Als Bettina sich von ihm trennt, kann Falco nicht fassen, dass sie die Beziehung aufgibt. Der Film von Tabea Hosche begleitet die beiden während ihrer Trennung. Wie regeln sie nun den Alltag? Welche besonderen Herausforderungen bringt eine Trennung mit einem behinderten Kind mit sich? Gibt es auch Lebensbereiche, in denen es durch die Trennung besser läuft?
Redaktion: Susanne Sturm (MDR)

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: