Klimaschutz am Steuer: Einstieg hier

Teamplay für den Klimaschutz wird hier meist unterschätzt: Die
Berufskraftfahrerinnen und -fahrer der Stadtentsorgung Potsdam (STEP) halten die
Landeshauptstadt nicht nur ansehnlich und hygienisch. Sie sichern auch jede
Menge wertvoller Rohstoffe für die Wiederverwertung – in Zeiten riesiger
Klimaschutzaufgaben ein zentraler Faktor. Doch diese Fachkräfte sind rar.
Potsdam, 09.09.2021. Die STEP ist auf der Suche nach Menschen, die unterwegs
reinigen, streuen, entsorgen und nebenbei das Klima retten, direkt an der Lebensader
dieser Stadt: Eine Aufgabe mit viel Hightech auf vier Rädern. Denn die Flotte der STEP
besteht aus mehr als 100 Fahrzeugen unterschiedlichster Modelle. Das rollende Team
arbeitet mit und an allem, kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten erledigen sie
selbst. Kfz-Mechanik ist Teil des Ausbildungsberufes.
Doch vor dem Traum, einen massigen Brummi durch Potsdam zu lenken, steht in der
Regel eine teure Barriere: Die LKW-Fahrerlaubnis kostet eine vierstellige Summe. Doch
als Arbeitgeber übernimmt die STEP alle Kosten rund um diesen Führerschein. Der ist
auch privat gültig – ein geldwerter Vorteil bei diesem Berufsbild.
Ein weiterer Faktor zählt bald noch stärker: Während zahlreiche Branchen wegen der
Corona-Krise durch Kurzarbeit bzw. Entlassungen geprägt sind, erscheinen Ausbildung
und Anstellung bei der STEP ziemlich zukunftssicher. Ein typisches Beispiel dafür ist
Robert Frank. Sein gezielter Berufswechsel führte ihn zunächst zur Abendschule. Nach
erfolgreichem Abschluss wurde er auf die STEP aufmerksam und startete dort 2015 seine
Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Er wurde übernommen und bildet mittlerweile sogar
selbst aus. Denn nicht nur für ihn, sondern viele andere gilt längst: Arbeit soll nicht nur
reine Existenzsicherung, sondern auch sinnvoll und erfüllend sein. Auch bei Franks
Entscheidung spielte das eine große Rolle. Nicht allein deswegen, weil er anderen auf
dem Berufsweg helfen kann. Spürbar ist auch eine tiefere Einsicht: „Jeder Job, den es auf
dieser Welt gibt, hat irgendwie einen Sinn und Zweck und erfüllt einen wichtigen Teil der
Gesellschaft. Die Entscheidung zur STEP zu gehen, traf ich auch aus folgendem
entscheidenden Grund: Man kann hier für die Umwelt einiges tun“, sagt Robert Frank.
Wer gerne lange schläft, sollte sich nicht unbedingt bei der orangenen Flotte bewerben.
Umso mehr Chancen haben die, die früh aufstehen und gerne draußen sind, statt am
Schreibtisch zu hängen. Bewusstsein für den Auftrag und Verantwortungsgefühl spielen
ebenfalls eine große Rolle. Teamplayer sind besonders gefragt: „Ich glaube, bei der STEP
ist keiner ein Einzelgänger“, sagt Robert Frank. Alle müssten sich auf einander verlassen
können.

Die STEP wirbt damit, Sinn, Krisensicherheit und gute Konditionen unter einen Hut zu
bringen. Die Chancen stehen offensichtlich gut, einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz am
Lenkrad zu bekommen – egal, ob per Seiteneinstieg oder Erstausbildung. Mehr Infos
dazu gibt es hier:
www.swp-potsdam.de/ausbildung-und-studium/berufskraftfahrer-in/

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