Knapp 1000 Hochzeiten im Jahr 2020 in Potsdam

Beliebtester Ort für Trauungen ist das Standesamt im Rathaus-Präsidentenflügel

In der Landeshauptstadt Potsdam haben sich im vergangenen Jahr 971 Paare das Ehe-Versprechen gegeben. „Zwar haben einige Paare aufgrund der Corona-Pandemie ihre Trauung auf dieses Jahr verschoben, aber Potsdam ist und bleibt mit seinen Orten für Eheschließungen im Unesco-Welterbe eine der schönsten und beliebtesten Hochzeits-Destinationen Deutschlands“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert. An insgesamt neun Orten, darunter in historischen Schlössern wie dem Belvedere Pfingstberg und den Neuen Kammern Sanssouci, unterm Sternenhimmeln im Planetarium und in den Tropen der Biosphäre, kann in Potsdam geheiratet und gefeiert werden. Schon jetzt sind für dieses Jahr sämtliche Samstagstermine zwischen April und Ende September ausgebucht – einzelne Samstagtermine bis Anfang April gibt es derzeit noch.

Der beliebteste Raum für Eheschließungen ist das Standesamt im Potsdamer Rathaus: Im Präsidentenflügel haben im vergangenen Jahr 746 Paare geheiratet. Beliebtester Hochzeitsort außerhalb des Rathauses ist die Alte Neuendorfer Angerkirche in Babelsberg: 89 Paare wurden dort standesamtlich getraut. Platz 3 der beliebtesten Hochzeits-Orte in Potsdam ist das Belvedere mit dem Maurischen Kabinett auf dem Pfingstberg (70 Hochzeiten). Weitere beliebte Orte sind das Schloss Kartzow (34), das Krongut Bornstedt (26), die Biosphäre (3) und das Urania-Planetarium (3). Die exklusiven Orte für große Feiern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die Neuen Kammern im Park Sanssouci sowie das Schloss Lindstedt, wurden im Vorjahr nicht für Trauungen gebucht. In dem vom Standesamt Potsdam ebenfalls betreuten Gemeindehaus der Nachbargemeinde Nuthetal gab es sieben Hochzeiten.

„Da seit dem Beginn der Corona-Pandemie entweder nur mit einer sehr beschränkten Zahl von Gästen oder ganz ohne Gäste geheiratet werden durfte, haben einige Paare ihre Angehörigen und Freunde per Videokonferenz an der Eheschließungszeremonie teilhaben lassen“, sagt Ulrike Wildner, Leiterin des Potsdamer Standesamtes, über ein auch für das Standesamt und die Brautpaare besonderes Jahr. Natürlich gibt es viele emotionale Momente bei den Ehe-Schließungen, einer war jedoch besonders: Eine Braut überraschte ihren Bräutigam mit eigenen Gesangsaufnahmen, die während der Zeremonie erklangen.

In den Jahren 2016 bis 2019 haben sich jeweils mehr als 1000 Paare in Potsdam verheiraten lassen, im Vorjahr waren es aufgrund der Corona-Pandemie etwas weniger. Viele haben ihre Termine, in der Hoffnung dann in einem größeren Kreis heiraten zu können, auf das neue Jahr verschoben. „Die Auswahl der Orte, an denen in Potsdam geheiratet werden kann, ist handverlesen und sehr attraktiv“, sagt Mike Schubert.

In Potsdam zu heiraten ist nicht schwer: Die unverbindliche Reservierung eines Termins ist ab Oktober für das gesamte Folgejahr möglich. Die verbindliche Anmeldung der Eheschließung kann allerdings erst frühestens sechs Monate vor dem Hochzeitstermin erfolgen. Dann erhält das Paar auch eine verbindliche Terminbestätigung. Angemeldet werden muss die Eheschließung immer beim Standesamt des Wohnsitzes, also für Potsdamer Paare in Potsdam, für nicht in Potsdam wohnende Paare erst beim jeweiligen Heimatstandesamt und dann in Potsdam. Paare, die nicht in Deutschland wohnen, können sich auch direkt in Potsdam anmelden.

Alle Informationen auch unter www.potsdam.de/heiraten.

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