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Körperverletzung und Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

#Berlin – Zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund kam es heute Vormittag in Neukölln. Ein 30-Jähriger erschien auf einem Polizeiabschnitt und teilte folgenden Sachverhalt mit: Gegen 11.50 Uhr stieg er am U-Bahnhof Grenzallee in einen Zug der Linie U7 in Richtung Rathaus Spandau und setzte sich hin. Er nahm sein Handy aus der Tasche und schaute auf dieses. Ein Fahrgast, der links neben dem 30-Jährigen saß, beugte sich dann rüber und schaute auf das Mobiltelefon. Der 30-Jährige schob den Mann daraufhin leicht von sich weg und bat ihn, nicht weiter auf sein Handy zu schauen. Daraufhin rief der Fahrgast, dass der 30-Jährige ihn nicht anfassen soll und schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht. Am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße zogen Zeugen die Notbremse, so dass der Zug stehen blieb. In der Folge gab es dann zwischen den beiden Männern eine verbale Auseinandersetzung, im Zuge dessen der unbekannte Fahrgast den 30-Jährigen fremdenfeindlich beschimpfte. Anschließend trat der Angreifer dem 30-Jährigen auf den Fuß. Daraufhin soll der Attackierte den Täter in den Schwitzkasten genommen, zu Boden gebracht und geschlagen haben. Zeugen trennten die beiden Männer und der Unbekannte verließ den U-Bahnhof. Der 30-Jährige erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen, die nicht behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

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