Körperverletzung und mehr…

Frankfurt (Oder) – 

Am 04.03.2020, gegen 21:40 Uhr, wurden Polizisten in die Karl-Marx-Straße gerufen. Dort war kurz zuvor ein 63-Jähriger von zwei Männern zu Boden gestoßen worden und bestohlen worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam der später Geschädigte aus Richtung Polen, als ihn im Bereich der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Slubicer Straße ein Stoß traf und er umfiel. Dabei verlor der Mann seinen Beutel, in welchem sich alkoholische Getränke befunden hatten. Es entwickelte sich nun eine verbale Auseinandersetzung der drei Beteiligten. Letztlich nahm einer der Angreifer den Beutel samt Inhalts und verschwand mit seinem Kumpel vom Ort des Geschehens.

Die hinzugerufenen Polizisten griff sich das Duo noch im Bereich der Stadtbrücke. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen um zwei iranische Staatsbürger im Alter von 23 und 29 Jahren handelte. Der Ältere konnte sich nicht enthalten, die Beamten als „Nazis“ und „Hurensöhne“ zu beschimpfen. Die Uniformierten mussten sich auch obszöne Bemerkungen anhören. Als er dann dazu überging, sich ihnen drohend zu nähern und selbst energisches Anreden nicht fruchtete, fand sich der Delinquent am Boden wieder. Er verbrachte die kommenden Stunden im polizeilichen Gewahrsam.

Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) ermitteln nun zum gesamten Sachverhalt.

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