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Kontrollen auf Wilke-Fleisch

Wilke-Fleisch in fünf Lebensmittelbetrieben des Kreises

Aktuell keine Anzeigen für Erkrankungen durch keimbelastete Produkte

Fünf Lebensmittelbetriebe sind nach aktuellem Stand im Landkreis Prignitz mit Produkten der Fa. Wilke beliefert worden. Dazu gehören zwei Altenheime, ein Imbiss, ein Großhändler und eine Pension.

Der Landkreis erhielt über die Schnellwarnkontaktstelle des Landes Brandenburg anhand von Lieferlisten Kenntnis über jene Unternehmen, die im Landkreis Wilke-Produkten erhielten.

Sofort nach Bekanntwerden des Rückrufs wurden bei Kontrollen vor Ort durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sachbereichs Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz in zwei Fällen noch Waren der Firma Wilke gefunden, die sofort gesperrt wurden und damit nicht bis zum Endverbraucher gelangten. Beim Bekanntwerden neuer Lieferwege und eventuell betroffener Betriebe in der Zuständigkeit des Sachbereiches Verbraucherschutz wird der Vollzug des Rückrufs ebenso überprüft werden.

Im Gesundheitsamt des Landkreises Prignitz liegen aktuell keine Anzeigen vor, die auf gesundheitliche Erkrankungen durch den Verzehr von keimbelasteten Wilke-Produkten zurückzuführen wären.

Der Sachbereich Verbraucherschutz weist darauf hin, dass die Firma Wilke Wurstwaren auch für andere Händler produziert hat. Damit kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verbraucher diese direkt über den Einzelhandel erworben haben. Dies kann von amtlicher Seite nicht überprüft werden, daher sind alle Bürger angehalten, die von ihnen gekauften Wurstwaren auf deren Herkunft zu prüfen. Eine eindeutige Identifizierung als Produkte der Firma Wilke ist über die Herkunftsangabe mit der Nummer „DE EV 203 EG“ möglich. Die Handelsmarken sowie die jeweiligen Produkte sind für den Verbraucher sehr übersichtlich über das offizielle Portal www.lebensmittelwarnung.de zu finden.

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