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Kreis Steinfurt testet Bewohner von Sammelunterkünften

Rund 1700 Menschen betroffen – erste Ergebnisse Anfang der Woche
Kreis Steinfurt. Mit Hochdruck arbeitet der Krisenstab des Kreises Steinfurt derzeit daran, Bewohner von Sammelunterkünften, die insbesondere in fleischverarbeitenden Betrieben arbeiten, zu testen. Anlass ist die Vorgabe aus dem Landes-Gesundheitsministerium. Der Kreis hatte jedoch auch vorher bereits Testungen in Sammelunterkünften durchgeführt.
„Wir haben Ende der Woche die Kommunen und weitere öffentlichen Stellen angeschrieben, um uns einen möglichst umfassenden Überblick verschaffen zu können“, erläutert Kreisdirektor Dr. Martin Sommer das Vorgehen. Insgesamt rund 1700 Bewohner in etwa 100 Sammelunterkünften seien aus nahezu allen Städten und Gemeinden gemeldet worden. Dabei handelt es sich um Arbeiter, die in der Fleischverarbeitung, aber auch in anderen Sparten tätig sind.
Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung und der Hilfsorganisationen wurden Test-Teams zusammengestellt, die sich bereits am Samstag auf den Weg in die Sammelunterkünfte gemacht haben. „Wir haben die Bewohner bislang als sehr kooperativ erlebt“, betonte Kreis-Gesundheitsdezernent Tilman Fuchs. Insgesamt wurden an diesem Wochenende rund 200 Tests durchgeführt, mit ersten Ergebnissen wird Anfang der Woche gerechnet.
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