Lachen ist (gar) nicht lustig – Zwei Weißbüschelaffen erobern den Dschungel der Biosphäre Potsdam

Lachen ist (gar) nicht lustig

Zwei Weißbüschelaffen erobern den Dschungel der Biosphäre Potsdam

Zwei tollkühne Weißbüschelaffen gehören seit einigen Wochen zur tierischen Familie der Biosphäre Potsdam. Die beiden possierlichen Affen mit den Namen Marianne und Manfred, auch „Manni“ genannt, haben nicht nur die Herzen der Besucher, sondern ebenso die der Tierpfleger erobert. Nach dem Einzug in ihren acht Meter hohen Käfig konnten sich die pelzigen Akrobaten und die Mitarbeiter der Biosphäre Potsdam an einander gewöhnen und sich kennenlernen.

Rebekka Reisser, Tierpflegerin der Biosphäre Potsdam erzählt:

„Was uns besonders schnell auffiel, war, dass Marianne und Manni es gar nicht leiden können, wenn man sie anlächelt. Im Tierreich ist Zähne zeigen ein angriffslustiges Signal. Wenn man sich jedoch wie ein Affe am Körper kratzt, werden die beiden sehr zutraulich.“

„Die Affen lieben es in der Sonne zu faulenzen. Wenn morgens die Sonne durch die Fenster in die Biosphäre scheint, sitzen die Affen oben im Käfig und lassen sich sprichwörtlich die Sonne auf den Bauch scheinen. Im Käfig gibt es zudem eine UV-Lampe, in die die Tiere auch ganz vernarrt sind.“

Die beiden Weißbüschelaffen stammen aus einem Zuchtbetrieb aus Sachsen-Anhalt. Dadurch zeigen die Tiere ein an Menschen gewöhntes Verhalten. Während Marianne bereits am 26. Juni ein Jahr alt wurde, kann Manni am 23. November seinen 1. Geburtstag feiern. Da Affen im 2. Lebensjahr geschlechtsreif werden, hofft das Team der Biosphäre Potsdam auf pelzigen Nachwuchs im Frühjahr. Das Gehege in der Tropenhalle wurde vom Potsdamer Holzgestalter Bertram Jechorek so gebaut, dass es groß genug für eine ganze Affenfamilie ist. Hier haben bis zu sechs Affen ausreichend Platz zum Toben.

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