Länderübergreifende Verkehrskontrollen auf dem Wasser

Polizeidirektion Süd:   Die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben mit dem Himmelfahrtstag ihre länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen begonnen, die bis zum 10. Juni andauern werden. (siehe Pressemitteilung der sächsischen Polizei im Dateianhang) Im Bereich der Polizeidirektion Süd wurden dabei am Donnerstag mehr als 200 Bootsführer, Rudergänger und Wasserfahrzeuge kontrolliert. Insgesamt wurden 39 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen gefertigt, bei denen wiederum Alkohol am Ruder eine besondere Rolle spielte. Bei insgesamt neun Trunkenheitsfahrten wurden drei Personen festgestellt, die im Bereich einer Verkehrsstraftat unterwegs gewesen waren. Um 17:00 Uhr war es ein 52-jähriger Katamaran-Führer auf dem Mielitzsee bei Teupitz, der mit 1,6 Promille seinen Sportboot-Führerschein abgeben musste. Nur zwei Stunden später wurde auf dem Schmöldesee im Bereich der Gemeinde Heidesee eine 50-jährige Bootsführerin mit 1,3 Promille getestet. Schließlich wurde auf dem Zeuthener See um 19:45 Uhr ein Sportboot gestoppt, dessen Schiffsführer mit 1,31 Promille unterwegs gewesen war. In allen drei Fällen wurde zur Erlangung gerichtsfester Beweise die Blutprobe veranlasst und die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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