Land Brandenburg hat Stadt Potsdam über Impfstoff-Knappheit informiert

Mike Schubert: Wenn langsamer geimpft wird, bleiben ehrlicherweise nur strenge Kontaktbeschränkungen gegen erneuten Anstieg der Infektionen

Die Landeshauptstadt ist durch das Land Brandenburg darüber informiert worden, dass es aufgrund von Lieferschwierigkeiten des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer bis auf Weiteres keine neuen Impftermine für das Impfzentrum Potsdam vergeben werden. Darüber hinaus sollen bereits bestehende Termine im Impfzentrum verschoben und in den Kliniken keine neuen Termine vergeben werden. Oberbürgermeister Mike Schubert sagt zu der veränderten Situation: „Es ist richtig, bei zu geringeren Mengen den Impfstoff auf die Pflegeeinrichtungen zu konzentrieren, dabei dürfen aber die betagten Bürgerinnen und Bürger in der Häuslichkeit nicht vergessen werden.“

Der Oberbürgermeister hofft, dass die neue Eindämmungsverordnung des Landes, die bis Mitte Februar 2021 gelten wird, dem Rechnung trägt. „Es ist ärgerlich, aber für uns als Stadt nicht zu beeinflussen, dass es zu einer Drosselung des Impftempos kommt. Wenn langsamer geimpft wird, bleiben ehrlicherweise nur strenge Kontaktbeschränkungen gegen den Anstieg der Infektionen.“

Die Landeshauptstadt Potsdam wird aufgrund dieser Situation zunächst darauf verzichten, einen Brief an die Gruppe der über 80-jährigen Potsdamerinnen und Potsdamer versenden. Auch, weil das Land Brandenburg mittlerweile ein eigenes Anschreiben plant. „Es wäre sicher gut, wenn das Land diese terminlichen Veränderungen in diesem Brief den Betroffenen zügig erklärt, um Verunsicherung zu vermeiden“, sagt die Leiterin des Verwaltungsstabes Corona der Landeshauptstadt, Brigitte Meier.

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