Landesbehindertenbeauftragte Armbruster begrüßt Initiative „Inklusionsgremium Südbrandenburg“

Enge Zusammenarbeit für die Interessen von Menschen mit Behinderungen: Auf Initiative der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz sowie Cottbus/Chóśebuz startete Anfang des Jahres das „Inklusionsgremium Südbrandenburg“. Mitglieder des Inklusionsgremiums sind in Vereinen, Selbsthilfegruppen, Behindertenbeiräten, Organisationen und Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenpolitik im südbrandenburgischen Raum tätig. Gemeinsam sollen Veranstaltungen und Projekte initiiert und umgesetzt werden. Heute fand ein erster virtueller Austausch statt, an dem Janny ArmbrusterBeauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen, teilnahm.

Landesbehindertenbeauftragte Janny Armbruster begrüßt die neue Initiative: „Wenn wir eine wirklich inklusive Gesellschaft sein wollen, dann müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt und vor Ort an der Entwicklung der Gesellschaft mitwirken. Insofern begrüße ich die südbrandenburgische Initiative von Vereinen, Organisationen und Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenpolitik und werde sie aktiv unterstützen.“

Johanna Zabka, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz: „Im Süden von Brandenburg ist im vergangenen Herbst der Wunsch gewachsen, noch enger zusammenzuarbeiten und sich in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen stärker flächendeckend zu vernetzen. Gemeinsam wollen wir uns hier, vor Ort, in Südbrandenburg, für eine Gesellschaft einsetzen, in der Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen können. Daraus ist jetzt das ‚Inklusionsgremium Südbrandenburg‘, ein aktives Netzwerk vieler Partnerinnen und Partner, entstanden.“

Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle Problemstellungen erörtert, Ideen erarbeitet und gemeinsame Aktionen umgesetzt werden können. Durch diesen fachlichen Austausch wird es möglich, landkreisübergreifend behindertenpolitische Handlungsfelder in Südbrandenburg zu identifizieren und entsprechende Strategien für eine barrierefreie Region zu entwickeln.

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