Landeshauptstadt informiert über Digitalisierungsprojekte

Im halbjährigen Turnus wird der Stand der IT-Projekte den Stadtverordneten präsentiert

Die Landeshauptstadt wird in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 5. Mai 2021 erstmals umfassend und turnusgemäß über Projekte mit digitaler Unterstützung in der Verwaltung unterrichten. Ab sofort wird die Landeshauptstadt diesen Bericht in einem halbjährigen Turnus präsentieren. Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 2. Dezember 2020 den Oberbürgermeister damit beauftragt.

Oberbürgermeister Mike Schubert: „Wir wollen regelmäßig und transparent über die Maßnahmen unserer Digitalisierung informieren. Diese Transparenz ist uns wichtig. Denn Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für eine bürgernahe Verwaltung und für die Etablierung als attraktive Arbeitgeberin ist.“

Aktuell werden durch die Landeshauptstadt Potsdam 36 Digitalisierungsprojekte geplant und umgesetzt. Entsprechend der Bedeutung für die Digitalisierung und den Betrieb der IT-Systeme sind in der Landeshauptstadt hierfür fünf Handlungsfelder gebündelt und etabliert worden. Sämtliche Projekte sind dabei mindestens einem dieser Handlungsfelder zuzuordnen. Dies ermöglicht eine Transparenz der Entscheidungen zur Priorisierung von Projekten. Die fünf Handlungsfelder sind: IT-Sicherheit, Ausbau der IT-Infrastruktur, Zentrale IT-Services, Schul-IT und Fachspezifische IT-Vorhaben. Als wichtige Grundsätze für die Umsetzung von IT-Vorhaben der Landeshauptstadt Potsdam gelten neben der Prozessorientierung auch eine Orientierung an der Digitalisierungsstrategie des Landes und die bevorzugte Nutzung von Lösungen des Landes und kommunaler Netzwerke.

Das Handlungsfeld IT-Sicherheit genießt insgesamt die oberste Priorität. Damit wird sichergestellt, dass Angriffe auf IT-Systeme möglichst verhindert bzw. angemessen behandelt werden. Weiterhin wird mit diesen Projekten auch die Einhaltung des Datenschutzes gewährleistet.

Im Handlungsfeld Ausbau der IT-Infrastruktur wird die Grundlage für alle IT-Services und Fachverfahren sichergestellt. Es geht hier um Hardware, Software aber auch um bauliche Voraussetzungen. So ist hier etwa die laufende Ablösung des Betriebssystems Windows 7 durch die Version Windows 10 einzuordnen, aber auch die Einführung einer 24×7-Rufbereitschaft für ausgewählte Services bzw. Systeme.

Mit den zentralen IT-Services werden Aspekte der Basisinfrastruktur und vor allem der verwaltungsweit genutzten Services betrachtet. Zu nennen sind hier E-Mail-Kommunikation, Videokonferenzsysteme, mobiles Arbeiten aber auch der IT-Arbeitsplatz der Mitarbeitenden.

Die Schul-IT ist auch eines der zentralen Handlungsfelder. Hiermit soll für die derzeit knapp 50 Schulen, mehr als 22.000 Schülerinnen und Schüler sowie 1.600 Lehrerinnen und Lehrer eine Lern- und Arbeitsumgebung geschaffen werden, die auch den künftig absehbaren Anforderungen gerecht werden kann. Neben Endgeräten sind hier auch digitale Tafelsysteme, WLAN aber auch eine ausreichende Breitbandanbindung zu betrachten. Dies wird auch für alle künftigen Schulen gelten.

Im Handlungsfeld Fachspezifische IT-Vorhaben werden fachliche Prozesse der Verwaltung digital unterstützt. Dabei werden die Prozesse und nicht einzelne Funktionen in den Vordergrund gerückt. Wichtig ist hierbei auch die intensive Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg und den kommunalen Netzwerken. Nur gemeinsam mit diesen Partnern kann es gelingen, die Herausforderungen etwa des Onlinezugangsgesetztes oder der eAkte in diesem Handlungsfeld zu meistern.

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