Landesprogramm “Gute gesunde Schule“ wird fortgesetzt

Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ wird fortgesetzt: Schulen zur Teilnahme aufgerufen.

Das Programm „Gute gesunde Schule“ wird bis Juli 2027 verstetigt. Bildungsministerin Britta Ernst hat heute eine Rahmenvereinbarung mit 11 Kooperationspartnern unterzeichnet, die weiteren 50 Schulen eine Teilnahme an Gesundheits- und Präventionsprojekten ermöglicht.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Das wachsende Interesse der Schulen an unserem Landesprogramm ‚Gute gesunde Schule‘ zeigt, dass die Schulleitungen und Lehrkräfte den hohen Wert gesundheitsfördernder Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler erkannt haben. Programme wie ‚Nikky – Bewegungshits für klasse Kids‘, der Ernährungsführerschein, ‚Henrietta und Co – Gesundheit spielend lernen‘ oder ‚fit4future‘ gehören bereits vielerorts zum schulischen Alltag. Da diese Maßnahmen sich sehr positiv auf den Lebensstil Kinder und Jugendlicher auswirken, freue ich mich, dass wir mit Unterstützung unserer Kooperationspartner das Projekt verstetigen konnten und somit ein Fundament für gesundheitliche Bildung und Aufklärung an Schulen schaffen.“

Ziel des Landesprogrammes ist es, Schülerinnen und Schülern ein Basiswissen für ein gesundes Leben zu vermitteln. Die 11 Kooperationspartner des Bildungsministeriums – unter ihnen Kranken- und Gesundheitskassen, Gesundheits- und Präventionseinrichtungen sowie die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung – bieten den Schulen vielfältige Beratungs- und Fortbildungsangebote, Vorträge und Materialien. Kinder und Jugendliche sollen mithilfe der Angebote unter anderem erlernen, was es für den Körper und die Psyche bedeutet sich gesund zu ernähren, sowie sich ausreichend zu bewegen und sich sportlich zu betätigen. Aufklärung über psychische Gesundheit und das Kennenlernen von Stressbewältigungsmaßnahmen übermitteln den Schülerinnen und Schülern auch persönliche und soziale Kompetenzen, die ihnen helfen mit schwierigen und belastenden Situationen umzugehen. Darüber hinaus werden auch Projekte zu Sexualerziehung und Suchtprävention angeboten.

Bisher nutzten rund 60 Schulen einzelne Module der Kooperationspartner. Außer-

dem konnten 31 Schulen in Zusammenarbeit mit Ackerdemia e.V. einen Schulgarten oder Acker anlegen. Weitere neun Schulen erhielten ab Februar 2021 für drei

Jahre diese Förderung.

 

Interessierte Schulen sind aufgerufen, sich am Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ zu beteiligen, ein Beschluss der Schulkonferenz ist Voraussetzung. Somit können sie die Umsetzung gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen gemäß Rahmenlehrplan 1 – 10 als Entwicklungsschwerpunkt setzen.

 

Die 11 Kooperationspartner des MBJS in alphabetischer Reihenfolge:

Weitere Informationen:

Gute gesunde Schule – Landesprogramm

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