Landesregierung stimmt Bund-Länder-Vereinbarung „Digitalpakt Schule 2019 bis 2024“ zu

Das Kabinett hat in seiner Sitzung in Forst dem Entwurf der Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ zugestimmt. Bildungsministerin Britta Ernst kann nun die Vereinbarung mit dem Bund unterzeichnen.

 Mit dem DigitalPakt Schule gewährt der Bund den Ländern in den Jahren 2019 bis 2024 insgesamt 5 Mrd. Euro Fördermittel für Investitionen im Bereich der digitalen Bildungsinfrastruktur. Das Land Brandenburg erhält nach dem Königsteiner Schlüssel für den Zeitraum von fünf Jahren rund 151 Mio. Euro. Das Land und die Kommunen erbringen den erforderlichen Eigenanteil in Höhe von 10%. zur Kofinanzierung der mit Bundesmitteln geförderten Investitionen.

Ministerin Ernst: „Wir werden nun die Vereinbarung mit dem Bund unterzeichnen und damit den letzten Schritt zum Inkrafttreten des DigitalPakts gehen. Die Mittel des Bundes helfen uns, die Digitalisierung der Schulen deutlich voranzutreiben, sie zukunftssicher zu machen und für den Schülerinnen und Schülern ein modernes Lernumfeld zu schaffen.“

Eingesetzt werden können die Mittel zum Beispiel für den Auf- und Ausbau von Dateninfrastrukturen in Schulgebäuden, stabile und leistungsfähige Internetanbindungen, die Beschaffung von digitalen Anzeige- und Arbeitsgeräten sowie schulgebundenen mobilen Endgeräten an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Dabei können 20 Prozent der Fördersumme für allgemeinbildende Schulen oder 25.000 Euro je Schule für mobile Endgeräte ausgegeben werden. Von den Mitteln werden alle Schulen im Land Brandenburg profitieren. Zudem wird eine Schulcloud in Brandenburg entwickelt werden. Das Land Brandenburg verpflichtet sich, die Fortbildung der Lehrkräfte zu forcieren und die curricularen Grundlagen für einen modernen Unterricht in einer zunehmend digitalisierten Welt weiterzuentwickeln.

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