Landkreis Prignitz bereit zur Hilfe nach Hochwasserkatastrophe

Prignitz ist bereit zum Helfen

Kameraden signalisierten ihre Unterstützung

Die Prignitz ist bereit zu helfen“, sagt Landrat Torsten Uhe am Montag nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands. Bereits am Freitag haben der Landkreis gegenüber dem Innenministerium sowie Gemeinden der Prignitz signalisiert, dass Kameraden der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes des DRK-Kreisverbandes bereitstünden, wenn sie angefordert werden. „Die Bilder der Zerstörung und des Leids gehen uns sehr nah. Wir wissen, wie wichtig es ist, in schwierigen Lagen uneingeschränkte Unterstützung und solidarische Hilfe zu bekommen“, erinnert Uhe an die Hochwasserereignisse entlang der Elbe in den vergangenen zwei Jahrzehnten.

Die Einsätze werden über ein gemeinsames Lagezentrum von Bund und Länder koordiniert und auf Anforderung ausgelöst“, informiert Marcus Bethmann vom Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz. Das Hilfsangebot aus der Prignitz sei dabei ein wichtiges Signal, auf das das Innenministerium bauen könne, so Bethmann.

Den Landkreis Prignitz erreichten im Laufe des Tages Anrufe von besorgten Bürgern, inwieweit Sachspenden über die Verwaltung entgegengenommen werden. Laut Katastrophenhelfern vor Ort sind Sachspenden derzeit nicht erforderlich.

Der Landkreis verweist hingegen auf Geldspenden, die mit dem Stichwort Hochwasser auf neu eingerichtete Spendenkonten der betroffenen Landkreise bzw. Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bzw. Rheinland-Pfalz überwiesen werden können. Spendenkonten haben u.a. auch das Deutsche Rote Kreuz, der Caritas-Verband, die Aktion Deutschland hilft und weitere Organisationen eingerichtet, die man über das Internet findet.

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