Landkreis spendet 100 000 Euro für Wiederaufbau in den Katastrophengebieten

Landrat Uhe: Jetzt ist die Zeit zum Helfen

Der Landkreis Prignitz überweist 100 000 Euro in die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Über diese Soforthilfe haben sich Landrat Torsten Uhe, der Kreistagsvorsitzende Harald Pohle und die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages am Donnerstag verständigt. Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben mehr als 20 Städte und Orte mehrerer Landkreise beider Bundesländer mit gravierenden Folgen verheerender Überflutungen zu kämpfen. „Die Bilder der Verwüstung sind schrecklich, Familien haben kein Zuhause mehr, Menschen haben ihre Angehörigen verloren“, verinnerlicht Landrat Torsten Uhe die schwer zu fassende Lage. Das wecke Assoziationen an Hochwasserereignisse in der Prignitz, von denen die Einwohner bis jetzt glimpflicher Weise zum großen Teil verschont geblieben sind. „Wir haben jedes Mal die Solidarität und die uneingeschränkte Hilfe erfahren dürfen, die uns zuteil wurde, als an der Elbe die Deiche zu brechen drohten“, erinnert Uhe. Angesichts des Leids und der immensen Verluste im Westen Deutschlands sei jetzt die Zeit zu Teilen und die Hilfe zurück zu geben. „Wir hoffen, mit dieser Prignitz-Spende den Menschen, die zum Teil alles verloren haben, wenigsten materiell ein wenig Hoffnung für den Wiederaufbau in den Katastrophengebieten zu geben.“

Die Spende sind ursächlich Hochwasserspenden, die auf ein speziell eingerichtetes Hilfskonto der Kreisverwaltung zum Hochwasser 2002 und 2013 eingegangen waren. Davon wurden Anträge und Hilfeersuchen von Bürgern und Institutionen für die Hochwasserereignisse bestritten. Die restlichen Gelder in Höhe von 77.500 Euro wurden von Jahr zu Jahr übertragen, die jetzt eine zielgerichtete Verwendung finden und mit kreiseigenen Mitteln auf 100 000 Euro aufgestockt werden.

In den letzten Jahren hat das Land Millionen Euro für den Hochwasserschutz an Elbe und ihren Zuflüssen ausgegeben. Damit sinkt das Hochwasserrisiko in der Prignitz. „Diese Mittel sollen jenen helfen, die sie jetzt unbedingt benötigen, deshalb haben wir diese Mittel aufgestockt“, so Landrat Uhe.

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