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Landkreis Teltow-Fläming – Schuleingangsuntersuchungen abgeschlossen

Schulanfänger untersucht

86,3 Prozent der Kinder in TF sind für den Schulbeginn geeignet

2019 untersuchten die Kinder- und Jugendärzte des Gesundheitsamtes Teltow-Fläming 1.673 Schulanfänger. Danach verteilen sich 56,5 Prozent (961 Kinder) der Schulanfänger auf den Norden des Landkreises und 43,5 Prozent (712 Kinder) der Schulanfänger sind im Süden des Landkreises zu Hause. Im Norden und Osten des Landkreises  wächst die Bevölkerung, u. a. durch Zuzug aus Berlin. Darum sind beispielsweise in Zossen 180 Schulanfänger mehr untersucht worden als in Luckenwalde.

Jedes Kind in seinem Tempo

Die Anzahl der Kinder, für die aus gesundheitlichen Gründen eine Rückstellung von der Einschulung empfohlen wurde  („Rücksteller“), beträgt 215 (Quote 13,7 Prozent). In der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf wurden neun Schulanfänger untersucht. Hier lag die Rückstellungsquote bei einem Kind.

Als häufigste Ursache für Rückstellungen von der Einschulung sind sozial-emotionale, kognitive oder sprachliche Entwicklungsdefizite sowie körperlichen Leiden zu nennen.

Die meisten dieser Kinder benötigen einfach das weitere  Jahr Entwicklungszeit und werden dann im folgenden Schuljahr erfolgreich eingeschult.

Auswertung der Ergebnisse

Das Ergebnis der Schuleingangsuntersuchung wird den Eltern am Tag der Untersuchung in Form der schulärztlichen Empfehlung mündlich und schriftlich mitgeteilt.

Die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen werden von den Beschäftigten des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes erfasst und entsprechend der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst-Verordnung anonymisiert an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit übermittelt. Dort werden die Daten landesweit ausgewertet und bewertet.

Aufgabe des Kinder- und Jugendgesundheitsdiensts

Die Schuleingangsuntersuchungen im Landkreis Teltow-Fläming wurden am 27. Mai 2019 beendet. Die kinderärztlichen Untersuchungen der Schulanfänger sollen laut Schulgesetz bis zum 30. April jeden Jahres abgeschlossen sein. Grund für den leichten Verzug in TF 2019 war fehlendes ärztliches Personal. Dies auszugleichen erforderte große Anstrengungen.

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