Landrätin nach vorläufigem Aus für Modellregionen: „Wir arbeiten weiter an einem tragfähigen Konzept“

Angesichts der stark steigenden Inzidenzzahlen im gesamten Land Brandenburg ist die gestrige Entscheidung des Landeskabinetts, kurzfristig keine Modellregionen zu etablieren, für Landrätin Karina Dörk nachvollziehbar.

„Natürlich wünsche ich mir für unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber für die Unternehmer aus den Bereichen Tourismus, Kultur, Sport oder Gastronomie, dass wir mit guten Konzepten öffnen. Das ist nun erst einmal vertagt“, so die Landrätin.

„Wir müssen diese Zeit gemeinsam mit den Kommunen nutzen, um alle Vorbereitungen zu treffen, um diese Option in Anspruch nehmen zu können sobald dies möglich ist.

Die Uckermark ist aktuell die einzige Region in Brandenburg mit einer Inzidenzzahl deutlich unter 100. Das verschafft uns bereits heute mehr Freiheiten: Kitas und Schulen bleiben geöffnet, Einzelhandel und Anbieter körpernaher Dienstleistungen können weiterhin Kunden empfangen. Auch die über die Osterfeiertage für weite Teile Brandenburgs angeordnete Ausgangssperre gilt für unseren Landkreis nicht.

Mit Hochdruck arbeiten wir beispielsweise daran, weitere Teststellen zu etablieren. So werden wir in der kommenden Woche gemeinsam mit der WDU eine mobile Teststelle in Schwedt einrichten, die insbesondere Pendlern, aber auch Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Umlandes zur Verfügung steht. Weitere Testeinrichtungen sind uckermarkweit mit verschiedenen Partnern im Aufbau.

Unsere Ausgangslage ist gut. Damit es so bleibt, appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Regeln einzuhalten und die Anzahl der Kontakte weitestgehend zu beschränken. Die meisten Infektionen haben nach wie vor ihre Ursache durch Kontakte im privaten Umfeld. Deshalb bitte ich Sie, auch über die Osterfeiertage in unser aller Interesse weiterhin so diszipliniert zu bleiben.“

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