Landrat Uhe: Harte aber klare Maßnahmen – Unnötige Kontakte zu reduzieren, ist das Gebot der Stunde

Aktuell sind im Landkreis 85 Personen positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Zur gestrigen Meldung verzeichnet der Landkreis 6 laborbestätigter Fälle mehr. Seit Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt damit 165 Fälle. Davon gelten 79 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 55,15/100 000 Einwohner.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben sich am Mittwoch erneut auf eine weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie verständigt. Diese erhalten Rechtsverbindlichkeit, wenn die Länder die entsprechende Eindämmungsverordnung dazu erlassen.

Es sind harte Beschlüsse“, so Landrat Torsten Uhe. „Aber es sind auch klare Maßnahmen, die bundeseinheitlich gelten. Zwischenzeitlich hatte jedes Bundesland für sich trotz erfolgter Abstimmung mit der Kanzlerin weitestgehend landeseigene Regelungen getroffen, die von Landesgrenze zu Landesgrenze unterschiedlich gestaltet waren, was die Bürger sehr verwirrt hat. Dadurch litt auch die Akzeptanz dieser Maßnahmen“, sagte er am Donnerstag. Angesichts der Dynamik des Infektionsgeschehens seien bundeseinheitliche Regelungen ein konsequenter Schritt.

Mit Sorge sieht Uhe die Gastronomie und Hotellerie sowie kleine und mittlere Unternehmen, die unseren Landkreis prägen. Sein Standpunkt: „Die für von Einschränkung betroffenen Unternehmen beschlossenen Wirtschaftshilfen müssen zeitnah vor Ort ankommen, sonst wird es für diese Betriebe und Selbständige sehr schwierig, den zweiten Lockdown zu überstehen.“

Landrat Uhe bittet die Bürger, die beschlossenen Maßnahmen einzuhalten und auf unnötige Kontakte zu verzichten. Ziel sei es, die neuen Einschränkungen im Dezember zurücknehmen zu können.

Bürgeranliegen werden weiterhin bearbeitet

Die persönliche Kontaktaufnahme soll auch in der Kreisverwaltung mit ihren Nebenstellen so weit wie möglich eingeschränkt werden. Der Landkreis reagiert damit auf die dynamische Corona-Entwicklung. Die Bearbeitung von Bürgeranliegen wird jedoch sichergestellt. Alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sind nur telefonisch, elektronisch oder schriftlich an den jeweiligen Bereich heranzutragen. Die Kontaktdaten der Sachbereiche sind dazu im Internet unter www.landkreis-prignitz.de einsehbar.

Sollte eine persönliche Vorsprache für die Bearbeitung notwendig sein, werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung einen Termin vereinbaren. Die elektronische Terminvergabe der Kfz-Zulassungsstelle ist weiterhin uneingeschränkt möglich, bereits vergebene Termine bleiben bestehen.

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