Landtagspräsidentin zum Tag des Mauerfalls: Brandenburg hat Chance der Demokratie genutzt

Am 9. November 2020 jährt sich zum 31. Mal der Tag des Mauerfalls. In diesem Jahr stand das 30. Jubiläum der Neugründung des Landes Brandenburg sowie der ersten demokratischen Wahl des Landtages im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Diese konstitutiven Ereignisse und die Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte waren Folge der friedlichen Revolution in der DDR und des Zusammenbruchs des SED-Regimes. Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke erklärt zum Jahrestag des Mauerfalls:

 

„Die friedliche Revolution hat den Menschen in unserem Land die Chance zur Freiheit und Lebensgestaltung in einer Demokratie eröffnet. Diese Chance haben die Bürgerinnen und Bürger mit viel Mut, Energie und Selbstbewusstsein ergriffen – und so zugleich Brandenburg zu einem erfolgreichen Land mit eigener Identität entwickelt. Der 9. November 1989 prägt nun schon mehrere Generationen. Wir können nach 31 Jahren feststellen, dass die innere Einheit Deutschlands vorankommt, wenn auch manchmal langsamer als erhofft. Die 1989 erkämpften Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger sind zu einer kostbaren Selbstverständlichkeit geworden, sie werden auch und gerade unter den gegenwärtigen Bedingungen der Corona-Pandemie gewahrt. Die demokratische Beteiligung an den gesellschaftlichen Entwicklungen und die notwendige Transparenz sind nicht allein, aber maßgeblich durch die Volksvertretung gesichert, den Landtag. Ihm kommt eine wesentliche Rolle bei der Gesetzgebung wie auch in der öffentlichen Debatte und Entscheidungsfindung zu. Zum Jahrestag des Mauerfalls dank vieler mutiger Menschen lässt sich sagen: Brandenburg hat den Neuanfang zum Wohl seiner Bürgerinnen und Bürger genutzt und ist auf einem guten Weg!“

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