Liebe macht mutig: ZDF-Doku „37°“ über Emily und Erik mit Down-Syndrom

Für die „37°“-Dokumentation „Liebe macht mutig – Zu zweit mit Down-Syndrom“ hat Autorin Birthe Jessen zwei junge Menschen mit Trisomie 21 begleitet und zeigt, wie sie ihr Leben meistern. Wie ist es, wenn man als junger Mensch mit Down-Syndrom versucht, auf eigenen Beinen zu stehen? Der Film ist am Dienstag, 17. Dezember 2019, 22.15 Uhr im ZDF zu sehen und steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Emily und Erik, beide 22 Jahre alt, wollen die ihre Liebe und ihre Selbstständigkeit in einem gemeinsamen Urlaub testen. Ohne ihre Eltern reisen sie nach Dänemark in ein Feriendorf für Behinderte. Zwei Betreuer sollen dem jungen Paar helfen, falls sie allein nicht weiterkommen sollten.

Wegen ihres Down-Syndroms haben Emily und Erik bisher ein bedingt selbstständiges Leben geführt. Beide wohnen noch zu Hause bei ihren Eltern, treffen sich nur am Wochenende zu gemeinsamen Unternehmungen und zum Übernachten. Sie wünschen sich mehr Raum für ihre Partnerschaft, denken ans Zusammenziehen und Heiraten. Emilys Mutter würde das unterstützen, Eriks Mutter macht sich Sorgen.

In einer Zeit, in der verstärkt nach Perfektionismus und Selbstoptimierung gestrebt wird und in der die pränatale Diagnostik dazu führt, dass immer weniger Behinderte geboren werden, schaut „37°“ in das Leben von jungen Menschen mit Trisomie 21 und zeigt, wie sie es auf ihre Art meistern.

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