Lottomittel für Stromspeicher auf dem Flugplatz Bronkow

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt den umweltfreundlichen Flugbetrieb auf dem Flugplatz Bronkow in der Gemeinde Altdöbern, Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit rund 7.000 Euro aus der Konzessionsabgabe Lotto des Landes Brandenburg.

 

Guido Beermann: „Ich freue mich, dass der Fliegerclub Bronkow den Flugbetrieb umweltfreundlich gestalten will. Die Segelflugzeuge sollen künftig mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen an den Start gebracht werden. Neben einer elektrischen Startwinde für Segelflugzeuge wurde auch eine Solaranlage auf dem Dach des Vereinsgebäudes installiert, um einen Teil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Die Solaranlage soll nun um einen Batteriespeicher erweitert werden, um den Eigenverbrauch des selbsterzeugten Solarstromes weiter zu erhöhen. Wir wollen dieses Engagement für den Klimaschutz mit Lottomitteln unterstützen.“

 

Der Fliegerclub Bronkow e.V. ist seit 2005 Eigentümer des Flugplatzes Bronkow und betreibt diesen als Sonderlandeplatz. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen rund um das Thema Umweltschutz und Nutzung regenerativer Energien investierte der Fliegerclub Bronkow e.V. im Jahre 2012 unter Nutzung seines Vereinsobjektes in eine Dachflächensolaranlage mit einer Leistung von 40kWp. Einen Teil des erzeugten Solarstromes nutzt der Verein zum Zwecke des Eigenverbrauchs. Im letzten Jahr wurden auch mit Hilfe von Lotto-Mitteln des MIL in Höhe von 11.560 Euro zwei hochmoderne und effiziente Elektro-Carts angeschafft und entsprechend ältere verbrennungsmotorgetriebene Fahrzeuge verschrottet. Die Mitglieder des Fliegerclub Bronkow e.V. wollen mit ihrer Sportart auch Vorreiter in Sachen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Nutzung regenerativer Energien sein.

 

Das Projekt beinhaltet die Errichtung einer Stromspeicheranlage zur Optimierung des Eigenverbrauches von selbsterzeugtem Solarstrom zur Senkung des Energieverbrauches aus mittels fossiler Brennstoffe erzeugtem Strom und der CO2 –Emissionen.

 

Die Gesamtkosten betragen rund 8.790 Euro. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt rund 7.030 Euro, der Verein bringt 1.760 Euro Eigenanteil auf.

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