„maischberger. die woche“ am Mittwoch, 18. August 2021, um 22:50 Uhr

Historische Wende in Afghanistan: Die radikal-islamistischen Taliban haben das Land im Eiltempo eingenommen. Die jahrzehntelangen Bemühungen der Nato und westlicher Länder, eine demokratische Zivilgesellschaft aufzubauen, sind gescheitert. Tausende Afghanen versuchen das Land zu verlassen, am Flughafen in Kabul spielen sich dramatische Szenen ab. Frauen und Mädchen droht ein enormer Rückschritt, wenn die Taliban einen islamischen Staat nach ihren Vorstellungen durchsetzen. Um ihr Leben fürchten die Ortskräfte, die für die Bundeswehr und deutsche Organisationen gearbeitet haben. Im Gespräch die in Kabul geborene Ethnologin Shikiba Babori und der Vorsitzende des „Patenschaftsnetzwerks Afghanischer Ortskräfte“ Marcus Grotian.
Nachdem die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen haben, ist ein politischer Streit entbrannt: Wer trägt die Verantwortung für das Debakel? Hat der Westen versagt? Und war der Bundeswehreinsatz von Anfang an ein Fehler? Im Gespräch die Außenpolitiker Gregor Gysi (Die Linke) und Norbert Röttgen (CDU).
In Baden-Württemberg gilt seit Montag eine neue Corona-Verordnung. Unter anderem spielt die Inzidenz keine entscheidende Rolle mehr und im privaten Bereich wird es vorerst keine Einschränkungen mehr geben. Allerdings: Für Ungeimpfte gilt in vielen Bereichen eine Testpflicht. Wird diese Strategie funktionieren?
Es diskutieren, kommentieren und erklären der Leiter des ZDF-Hauptstadtbüros Theo Koll, die Chefreporterin der „Welt“ Anna Schneider und der „Spiegel“-Autor MarkusFeldenkirchen.
Die Gäste:
Norbert Röttgen, CDU (Außenpolitiker)
Gregor Gysi, Die Linke (Außenpolitiker)
Shikiba Babori (afghanische Ethnologin)
Marcus Grotian („Patenschaftsnetzwerks Afghanischer Ortskräfte“)
Theo Koll (Journalist)
Anna Schneider (Journalistin)
Markus Feldenkirchen (Journalist)
„maischberger. die woche“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
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