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Malawi: Reise- und Sicherheitshinweise

Aufgrund starker Regenfälle und Überflutungen vor und in Folge des Wirbelsturms Idai , sind in Teilen der „Southern Region“  Malawis,  insbesondere in den Distrikten Chikwawa, Nsanje und Phalombe,  Infrastruktur und Straßen zerstört. Vor Reisen in betroffene Gebiete sollten Informationen von Ortskundigen und Reiseveranstaltern über den aktuellen Zustand der gewählten Unterkünfte und Straßen eingeholt werden.
Vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen am 21. Mai 2019 kann es bei Kundgebungen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zum Einsatz von Sicherheitskräften kommen. Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität Malawi gilt im regionalen Vergleich als ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, verzeichnet dennoch eine hohe Kriminalität. Diebstähle und Einbrüche, nicht selten mit Gewaltanwendung, kommen vor. Dies gilt insbesondere für die größeren Städte (Lilongwe, Blantyre, Mzuzu, Zomba) und die Touristenziele am Malawisee. In einigen Regionen, insbesondere im Süden, kann es zu Übergriffen der Bevölkerung auf Ortsfremde kommen, ausgelöst durch tief verwurzelten Aberglauben. In der Vergangenheit haben Fälle von Lynchjustiz mehrere Todesopfer gefordert. Reisenden wird zu großer Vorsicht geraten, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. Auch die Gefahr bewaffneter Fahrzeugentführungen („car jackings“) besteht weiterhin. Bevorzugt werden vor Grundstückszufahrten auf Einlass wartende Autos überfallen. Reisende sollten bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand leisten und Autofenster und -türen auch tagsüber stets verriegeln.
Naturkatastrophen Malawi liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum https://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/infothek/merkblaetter/. In der Regenzeit von November bis April kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage informieren, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de/ einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis/1796970 zu beachten.

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