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Mann spaziert vom Hauptbahnhof in Richtung Hasselbachplatz im Gleis – Lebensgefahr

#Magdeburg (ots)

Am Dienstag, den 21. August 2019 bemerkte eine Streife der Bundespolizei gegen 22.00 Uhr einen Mann am Hauptbahnhof Magdeburg. Er verließ den Bahnsteig 9 am Bahnsteigende und missachtete das Sperrschild. Anschließend überquerte er ein Gleis und bewegte sich weiter in Richtung Haltepunkt Hasselbachplatz. Die Bundespolizisten eilten zu den 31-Jährigen und holten ihn aus dem Gefahrenbereich heraus. Ihm war nicht bewusst, dass er sich mit seinem Handeln in akute Lebensgefahr begeben hatte. Die Bundespolizisten wiesen ihn vehement auf die Gefahren hin, denen er sich arglos ausgesetzt hatte und belehrten ihn eindringlich: Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1000 Metern. Windrichtungen beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug ist beispielsweise für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet. Von den Zügen geht eine enorme Sogwirkung aus. Neben der sich ausgesetzten Lebensgefahr hat der Mann mit seinem Handeln eine Ordnungswidrigkeit begangen, die mit 25 Euro Bußgeld geahndet wird.

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