Mehrere Jugendgruppen auf Bahngelände beschäftigen Münchner Bundespolizei

#München (ots)

Am Samstagabend (6. Februar) beschäftigten mehrere Personengruppen, die sich unerlaubt auf Bahngelände aufhielten, sich teilweise auch im Gleisbereich bewegten, die Bundespolizei. Dabei kam es auch zu Verstößen gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Gegen 19 Uhr meldete eine DB-Mitarbeiterin des Betriebsbahnhofes Pasing eine auf dem Bahngelände feiernde Jugendgruppe. Die ca. zehn Personen hörten lautstark Musik und hatten Fahnen bei sich. Im Bereich des Betriebsbahnhofes wurden alle Gleise gesperrt; zudem ein Helikopter der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim sowie Diensthunde angefordert.

Beim Eintreffen von Bundespolizisten flüchtete die Personengruppe. Eine Streife der Landespolizei fahndete zusätzlich im Nahbereich. In Kooperation mit dem Helikopter und unter Einsatz eines Diensthundes konnten fünf der Flüchtenden gestellt werden. Die fünf Personen – im Alter von 19 bis 25 Jahren, deutscher, angolanischer und französischer Nationalität – wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz (keine Mund-Nase-Bedeckung – mehrere Haushalte) angezeigt. Eine der Personen erhielt wegen des Besitzes und Mitführens eines Butterflymessers eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

In den Stunden zuvor kam es bereits mehrfach zu größeren Ansammlungen von Jugendgruppen. Gegen 19:00 Uhr trafen sich mehrere Jugendgruppen im Bereich des Pasinger Bahnhofs. Nach Personenkontrollen und Präsenzstreifen durch die Landes- und Bundespolizei lösten sich diese auf. Im Weiteren meldete ein Triebfahrzeugführer am Rangierbahnhof Nord gegen 19:30 Uhr, dass sich mehrere Jugendliche an den Gleisen aufhalten und dort feiern würden. Da die Jugendlichen auch die Gleise über

schritten, wurden die relevanten Gleise gesperrt. Vor Eintreffen einer Streife der Bundespolizei sowie eines Diensthundes, hatten sich die Jugendlichen bereits entfernt. Durch den angeforderten Helikopter der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim konnten ebenfalls keine Jugendlichen mehr ausfindig gemacht werden.

Ob ggf. ein Zusammenhang zwischen den Jugendgruppen im Bereich des Pasinger Personenbahnhofs, des Pasinger Betriebsbahnhofes und der Gruppe am Rangierbahnhof Nord bestand, konnte nicht abschließend geklärt werden. Der Vorfall war aufgrund des Einsatzes von mehreren Streifenwagenbesatzungen von Landes- und Bundespolizei sowie des Helikopters öffentlichkeitswirksam.

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