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Menschenrechtsbeauftragte Kofler zur Verurteilung von sechs Umweltschützern in Iran

Zum Urteil gegen sechs in Iran inhaftierte Umweltaktivisten erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt , Bärbel Kofler, heute (22.11.):
„Ich bin bestürzt über die Verurteilung von sechs Umweltaktivisten in Iran zu langen Haftstrafen. Sie haben sich friedlich und mit großem Engagement für den Tierschutz und Artenschutz in Iran eingesetzt.
Ich fordere ihre sofortige Freilassung und appelliere an die iranische Regierung, die von ihr eingegangenen menschen- und bürgerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten.
Hintergrund:
Am 24.01.2018 wurden neun Mitglieder der „Persian Wildlife Heritage Foundation“, die sich für den Erhalt der iranischen Tierwelt und der Förderung von Naturschutzprojekten einsetzt, in Iran inhaftiert. Darunter war auch der Gründer der Organisation Dr. Seyed-Emami, der im Feburar 2018 im Gefängnis unter ungeklärten Umständen verstarb. Am 21.11.2019 wurden sechs der acht noch in Haft sitzendenden Umweltschützer wegen „Zusammenarbeit mit der feindlichen Regierung von Amerika“ zu Freiheitsstrafen zwischen sechs und zehn Jahren verurteilt, einige zusätzlich zu hohen Geldstrafen.
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