Ministerin Nonnemacher: Jetzt für Ausbildung in der Pflege bewerben

Ministerin besucht Medizinische Schule Brandenburg in Brandenburg/Havel und spricht mit Auszubildenden über Erfahrungen mit neuer generalistischer Pflegeausbildung

Im April starteten die ersten Ausbildungsklassen in der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Sozial- und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher besuchte am heutigen Mittwoch die Medizinische Schule in Brandenburg an der Havel und sprach dort mit Auszubildenden und Lehrkräften über ihre Erfahrungen. Dabei hospitierte sie bei einer praktischen Unterrichtseinheit und sah, wie auch digitale Elemente in der Pflegeausbildung eingesetzt werden.

Sozial- und Gesundheitsministerin Nonnemacher: „Der Start der neuen Pflegeausbildung ist in Brandenburg trotz Corona gut gelungen. Der Pflegeberuf ist anspruchsvoll und vielseitig. Er umfasst ein bereites Tätigkeitsfeld und eine große Anzahl an möglichen Spezialisierungen. Ich ermuntere alle jungen Brandenburgerinnen und Brandenburger, die für das neue Ausbildungsjahr im Herbst noch einen Ausbildungsplatz suchen, sich über die neue Pflegeausbildung zu informieren. Der Bedarf an Pflegefachkräften ist hoch. Eine Pflegeausbildung bietet eine spätere Job-Garantie. Der Pflege- und Gesundheitsbereich bietet jungen Menschen gute und sichere Berufsperspektiven. Und dank der neuen generalistischen Pflegeausbildung ist es jetzt noch attraktiver geworden, in diesem Berufsfeld zu starten. Der Pflegeberuf bietet jetzt noch mehr Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten.“

Mit Beginn dieses Jahres ist eine neue, umfassend modernisierte Pflegeausbildung gestartet. Bisher waren die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege getrennt. Die Absolventinnen und Absolventen der neuen generalistischen Pflegeausbildung werden in der Lage sein, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen zu pflegen. Der neue Abschluss mit der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann befähigt zum Einsatz in allen Versorgungsbereichen der Pflege und der Abschluss ist europaweit anerkannt. Auch ist es jetzt möglich, ein Studium in der Pflege zu absolvieren. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) bietet Studienplätze an.

Trotz der coronabedingten Schwierigkeiten haben in Brandenburg zum 1. April 2020 vier Schulen mit den Praxiseinrichtungen und rund 80 Auszubildenden mit dem ersten Ausbildungsgang zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann begonnen. Im Oktober startet der nächste Ausbildungsgang. Und erfahrungsgemäß beginnen die meisten Ausbildungen im Herbst.

Bei der Ausbildungsplatzsuche hilft in Brandenburg das „Ausbildungsportal Pflege“ www.pflegeportal-brandenburg.de.

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