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Mit Afrikanischer Schweinepest infizierter Wildschweinkadaver in der westpolnischen Region Zarski gefunden

In Westpolen ist ein weiterer Fund eines mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinkadavers zu verzeichnen. Diese Information wurde nun dem Brandenburger Verbraucherschutzministerium gemeldet. Das infizierte Fallwild wurde im Süden der Region Zarski gefunden. Der Fundort liegt etwas mehr als 10 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher sagte: „Unser Ministerium arbeitet wegen der Corona-Pandemie auf Hochtouren. Die Afrikanische Schweinepest verlieren wir natürlich nicht aus den Augen. Wir sind vorbereitet.“

Die Ministerin verwies auf die zahlreichen Präventionsmaßnahmen, die die Landesregierung in den vergangenen Monaten gegen ein Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest auf Brandenburg unternommen hat. Im Bereich der Schweinehaltung wurden insbesondere Maßnahmen zur Biosicherheit intensiviert. Reisende bzw. Pendler wurden über die Gefahren eines Einschleppens der Tierseuche über belastete Lebensmittel informiert. In den an Polen angrenzenden Landkreisen Brandenburgs wurde eine verstärkte Bejagung von Schwarzwild und die Suche nach Fallwild vorangetrieben.

Außerdem wurde ein 120 Kilometer langer Wildschutzzaun errichtet. Dieser verläuft auch entlang der deutsch-polnischen Grenze in Spree-Neiße, dem Landkreis, der dem jüngsten Fundort in der Region Zarski am nächsten liegt.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende Erkrankung der Haus- und Wildschweine. Für den Menschen ist sie ungefährlich.

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