Mit Drogen davongerast – Strafermittlungsverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Drogenhandels eingeleitet

Ein bislang noch unbekannter mutmaßlicher Drogenhändler ist heute früh in Wedding vor der Polizei geflüchtet und hat auf seiner Flucht einen Verkehrsunfall verursacht.

Zivilkräfte der 33. Einsatzhundertschaft wollten gegen 2.50 Uhr in der Buchstraße den Fahrer eines VW überprüfen, da der Verdacht bestand, dass aus dem Fahrzeug heraus Drogen verkauft wurden. Als der Fahrer wegfuhr verfolgte die Zivilstreife den Pkw und setzte sich in der Beusselstraße mit ihrem Fahrzeug neben den VW-Fahrer. Als die Einsatzkräfte den Mann aufforderten mit seinem Pkw stehen zu bleiben, versuchte der Unbekannte das Polizeifahrzeug seitlich zu rammen. Nur durch eine Vollbremsung gelang es den Polizistinnen und Polizisten einen Unfall zu vermeiden. Der VW-Fahrer raste dann in Richtung BAB 100 davon. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit war es den Zivilkräften nicht möglich, dem Raser auf der Autobahn hinterherzufahren, sodass Verstärkung angefordert werden musste. Ein Einsatzwagen des Polizeiabschnitts 24 übernahm zunächst die Verkehrsmaßnahmen auf der Stadtautobahn, indem der Fahrzeugverkehr im rechten und mittleren Fahrstreifen aufgestaut wurde und stellte das Polizeifahrzeug mittig zwischen dem mittleren und linken Fahrstreifen. Der Fluchtwagen passierte ungebremst die Fahrzeugsperre, in dem es zwischen dem Einsatzfahrzeug und der Leitplanke hindurchraste und die Autobahn an der Abfahrt Kurfürstendamm verließ. Auf dem Rathenauplatz soll der Flüchtende mit seinem Pkw gegen den Bordstein geraten und auf die Grünanlage geschleudert sein. Der Verdächtige verließ seinen Pkw, bei dem beide Airbags ausgelöst wurden und rannte in unbekannte Richtung davon. Im Pkw fanden die Polizistinnen und Polizisten Drogen sowie ein Messer. Der VW wurde beschlagnahmt, die Fahndung nach dem Unbekannten dauert an und wird vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 (West) geführt.

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