Mit Messer in der Hand auf Polizisten zugegangen – Polizisten überwältigten Bewaffneten

#Brühl (ots)

 

Festgenommenen nach Hinweisen auf psychische Erkrankung in Fachklinik eingewiesen

Polizisten haben am späten Dienstagabend (19. Oktober) in Brühl einen Bewaffneten (60) überwältigt und damit eine Bedrohungssituation beendet. Nachdem konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes vorlagen, begleiteten die Beamten den Patienten in einem Krankenwagen bis in eine Fachklinik.

Mitarbeiter (34, 61) der KVB meldeten der Polizei gegen 23.45 Uhr eine Person, die seit längerer Zeit an der Haltestelle Brühl-Mitte auf einem Bahnsteig warten würde. Auf den Hinweis, dass dort wegen Bauarbeiten derzeit keine Bahn kommen würde soll der verwirrt Wirkende aggressiv reagiert haben. Die hinzugerufenen Polizisten sprachen den 60-Jährigen wenig später an. Dabei erkannten sie, dass dieser ein Messer in der Hand hielt. Mit der Klinge in der Hand ging der Mann dann langsam auf die Polizisten zu.

Auf die mehrfache Aufforderung der Beamten das Messer fallen zu lassen reagierte die Person nicht. Zusammen mit Verstärkungskräften, darunter auch eine Hundeführerin mit ihrem Diensthund, sicherten die Polizisten den Einsatzort. In einem günstigen Moment, in dem der 60-Jährige erkennbar abgelenkt war, griffen die Beamten schlagartig zu, überwältigen und fesselten ihn. Unter anderem drohten die Beamten den Einsatz des Diensthundes an und setzten Pfefferspray sowie das DEIG ein.

Im Rucksack des Entwaffneten fanden die Polizisten ein zweites Messer. Die Beamten stellten beide Messer sicher und veranlassten die Sicherung der Aufzeichnungen der am Bahnsteig installierten Überwachungskameras. Nach Aussagen eines Arztes soll der 60-Jährige durch den Zugriff lediglich minimale und oberflächliche Verletzungen erlitten haben.

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