„Mobiles MRT für Brandenburg!“ ist „Demografie-Beispiel des Monats“ Juni

Hochmodern und wohnortnah: Mit dem „Mobilen MRT für Brandenburg!“ kann die radiologische Versorgung von Patienten auch in ländlichen Regionen gesichert werden. Seit genau einem Jahr ist der Truck mit der high-end Magnetresonanz Tomographie-Einheit (MRT) an Bord in Brandenburg und Berlin unterwegs. Er pendelt bis zu vier Mal wöchentlich zwischen fünf Standorten. Staatskanzleichef Martin Gorholt zeichnete das Projekt der Klinikgruppe Ernst von Bergmann heute in Bad Belzig als „Demografie-Beispiel des Monats“ Juni aus.

 

GorholtDas Mobile MRT bringt hochmoderne Medizintechnik zu den Menschen. Für die Patienten bedeutet das kürzere Wege und eine bestmögliche Behandlung. Das wird sowohl durch den Einsatz modernster diagnostischer Technik als auch durch hochqualifiziertes Personal sichergestellt. Die Initiative ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie durch innovative Konzepte eine Versorgung auch in ländlichen Regionen sichergestellt werden kann. In Kombination mit digitalen Möglichkeiten kann das Projekt als Blaupause für andere Aufgabenbereiche der Daseinsvorsorge dienen.“

Steffen Grebner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, betonte: „Diese Leistungen stationär an jedem Klinikstandort vorzuhalten, wäre ineffizient und mit hohen Kosten verbunden. Als kommunale Klinikgruppe sehen wir uns in der Verantwortung, auch in den ländlichen Regionen eine hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Das gelingt uns mit diesem innovativen Projekt gleich zweifach – wir bringen die Technologie und das fachärztliche Knowhow zum Patienten. Wir sind stolz darauf, dass unser innovatives Projekt heute diese Würdigung durch die Staatskanzlei erfährt.“

Gegenwärtig werden fünf Standorte vom Mobilen MRT regelmäßig angesteuert: Neben dem Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann jeweils noch dessen Klinikstandorte in Bad Belzig und Forst sowie das Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Zudem ist die Hochschulambulanz der Universität Potsdam in das Projekt eingebunden. Das Mobile MRT verfügt über eine technische Maximalausstattung. So können nicht nur Standarduntersuchungen angeboten werden, sondern das gesamte Spektrum moderner klinischer MRT.

Das Gerät ist nach Eintreffen am Einsatzort innerhalb von einer Viertelstunde einsatzfähig. Der Truck  bietet mit 35 Quadratmetern Nutzfläche Platz für das MRT-System, zwei Umkleideräume für Patienten, einen Kontrollraum für die medizinisch-technische Assistenzkraft sowie einen Technikraum.

Das Projekt „Mobiles MRT für Brandenburg!“ ist ein weiteres Beispiel auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“, mit dem die Staatskanzlei innovative, nachahmenswerte Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die „Demografie-Beispiele des Monats“ werden im Rahmen des Internetauftritts „Marktplatz der Möglichkeiten“ unterwww.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.

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