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Müller legt Kranz nieder am Mahnmal für die Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatz

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wird am 19. Dezember 2019 einen Kranz in Erinnerung an die Opfer des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vor drei Jahren niederlegen. Die Zeremonie findet am Mahnmal „Der Riss“ statt. Müller wird begleitet vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, Vertretern des Bundes, vom Bundes- und vom Landesbeauftragten für die Anliegen von Opfern und Hinterbliebenen von terroristischen Straftaten im Inland sowie Vertretern diplomatischer Vertretungen, der Kirche, des Bezirks und des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz. (Wort-Bild-Termin – begrenzte Berichterstattung)

Müller: „Wir alle denken mit großer Traurigkeit an die Opfer dieses feigen Anschlags. Wir fühlen mit ihren Angehörigen und allen Betroffenen dieses Abends. Die Ereignisse am Breitscheidplatz vor drei Jahren haben sich tief in das Gedächtnis unserer Stadt eingebrannt. Nicht zuzulassen, dass solche Untaten einen Keil in unsere Gesellschaft treiben, dass Unsicherheit und Angst unser Leben bestimmen und wir unsere Freiheit aufgeben – auch das ist eine Botschaft des 19. Dezembers 2016.“

Das Gedenken am Mahnmal beginnt 19.30 Uhr. Pfarrer Martin Germer wird die Namen der Opfer verlesen. Anschließend erfolgt ein stilles Gedenken an dem mit niedergelegten Kränzen bedeckten Mahnmal. Nach einer Ansprache durch eine Angehörige der israelischen Getöteten werden um 20.02 Uhr die Glocken der Gedächtniskirche zwölf Mal geschlagen. Mit einem Violinenstück klingt die Gedenkveranstaltung aus.

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