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Müller zum Tod von Heidi Hetzer

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum Tod der Berliner Unternehmerin und Motorsportlerin Heidi Hetzer:

„Ich lebe nicht mehr, aber ich habe gelebt – das ist der Eintrag von heute früh auf dem Blog von Heidi Hetzer, und dieser Satz ist ihr Leben. Diese Berlinerin hat immer, berlinerisch gesagt, volle Pulle gelebt und gearbeitet. Ihre Leidenschaft war das Autofahren. Benzin hatte sie schon von Kindesbeinen an im Blut, auch wenn sie erstmal mit dem Roller losgefahren ist und erst später Rallyes. Sie hat mit ganzer Kraft ihr Autohaus geführt, und sie hat den Betrieb auch über schwierige Zeiten hinweg am Leben erhalten. Von Anfang an, im Blaumann und mit Motoröl an den Händen, hat sie sich in der automobilen Männerwelt als Frau durchgesetzt. Sie hat Emanzipation gelebt, ohne viel zu fragen.“

Der Regierende weiter: „Heidi Hetzer hat den Traum geträumt, mit dem Auto um die Welt zu fahren, und diesen Traum hat sie sich erfüllt. Sie war mit dem Berlin-Wimpel am Kotflügel unterwegs, und sie ist erst recht als Person eine einzigartige und sympathische Botschafterin unserer Stadt gewesen. Es war im März 2017 ein fulminanter Empfang am Brandenburger Tor, als sie von der Umrundung des Erdballs zurückkehrte. Jetzt hatte sie ihre Afrika-Fahrt für eine Sommerpause unterbrochen, aber wir wissen, dass sie den zweiten Teil nicht mehr absolvieren wird. Wir denken an ihre Familie, ihre Angehörigen, Freunde und Fans. Berlin wird die Frau mit ihrer Auto-Handtasche und der Berliner Schnauze nie vergessen. Die Berlinerinnen und Berliner haben ihre Mitbürgerin Heidi Hetzer ein für alle Mal ins Herz geschlossen.“

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